                 Aufbautip's zum Junior-Prommer V2.33
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 (Das was in der Anleitung fehlt.)
 Nach dem man die gute Platine begutachtet hat und sich ber den fast
 unleserlichen Schaltplan gergert hat kommt manch einer nicht drum
 herum einen Elektronikladen aufzusuchen, um die diversen Bauteile
 zu besorgen.
 Die kompletten Kosten fr die Bauteile belaufen sich auf ca.30-50 DM
 je nachdem wo man die Teile einkauft.

 Um die Stckliste nicht mhsam abschreiben zu mssen, kann man sie auch
 Ausdrucken.
 Die Liste befindet sich nochmal in dem Read_me File auf der
 mitgelieferten Diskette, was die Sache ungemein erleichtert...

 Die Bauteile sind allgemein gngige und gut erhltliche Teile, ein gut
 sortierter Elektronikladen sollte sie auf alle Flle da haben.

 Eine Ausnahme macht der 28polige Textool-Nullkraftsockel......nur wer
 es ganz eilig hat sollte diesen ebenfalls im Elektronikladen kaufen.
 Da betrgt der Kaufpreis die hlfte ! der berhaupt anfallenden
 Bauteile kosten.
 Man knnte z.B auch gleich ein 40poligen nehmen, man denke nur
 daran das die Eproms im laufe der Zeit sicher nicht kleiner werden.

 Der Rest ist Pipifax und besteht zum groteil aus Pfennigartikeln.

 Einige beachtung verdienen die Metallschichtwiderstnde, unbedingt darauf
 achten das auch nur solche mit 1% Toleranz gekauft werden.

 Dafr kann man auch ruhig mal auf -+ 10 Ohm verzichten, das beit keinen
 Faden ab, da die Schaltung spter abgeglichen werden mu.

 Die Toleranz dieser Widerstnde ist dafr verantwortlich wie
 oft man den Junior-Prommer spter "Abstimmen" mu !
 D.h je genauer die Widerstnde desto kleiner die Probleme...
 Sie dienen zur Einstellung der verschiedenen Programmierspannungen, die
 wiederum spter per Software eingestellt wird.

 Der Aufbau gestaltet sich im prinzip sehr einfach, nur die ungenaue
 Beschreibung lst manchmal ein paar Zweifel aufkommen.
 Als erstes sollte man alle Widerstnde bestcken, das ist am einfachsten.

 Die berstehenden Drahtenden auf der Ltseite der Platine verlten und
 so kurz wie mglich ber der Ltstelle abkneifen.

 Die Ltungen sollten so sauber wie mglich gemacht werden, da an manchen
 stellen die Leiterbahnen ziemlich eng beieinander sind.
 Dieser Arbeitsgang lst dann auch etwas bung aufkommen, so da man sich
 an die anderen Bauteile wagen kann.
 Man kann dann damit beginnen die Kondensatoren einzulten, die Technik
 ist genau gleich, wie bei den Widerstnden.
 Bei den kleinen keramischen Kondensatoren ist auf keinerlei
 einbaurichtung zu achten, anders bei den "dickeren" Elektrolytkondensatoren
 ....bei denen Unbedingt auf die Polaritt geachtet werden mu.
 Eine falsche Polung fhrt zu einer Fehlfunktion der Schaltung sowie zur
 Zerstrung des Kondensators.
 (Was manchmal auch etwas "laut" ist und raucht!)  :-))

 Als nchstes knnte man z.B die IC Sockel einlten, ja richtig ....Sockel
 man kann ruhig ein paar Pfennige fr IC-Sockel ausgeben......
 Man kann so spter einen defekten Baustein ohne Lten austauschen,
 ausserdem sieht die Sache sauber und Perfekt aus.

 Bei der Bestckung der Transistoren ist besondere Vorsicht geboten, der
 Bestckungsplan gibt keinerlei Auskunft ber die Bauteilelage der
 Transistoren, was sehr schnell zu grsseren Problemen fhren kann.
 Der Transistor T1 wird so Eingeltet das er mit seiner flachen Seite
 in Richtung der beiden Dioden D1+D2 zeigt.
 Die Rundung seines Gehuses kommt fast mit dem Poti P1 in Berhrung.
 Der Transistor T3 zeigt mit seiner flachen seite zur Aussenseite der
 Platine (genau in die Ecke).
 Die flache Seite von T2 zeigt genau in Richtung auf R26, die Transistoren
 T4,T5 und T6 zeigen mit ihrer flachen Seite in Richtung auf die
 Widerstnde R17,R23,R24.
 Auch die einltlage der Dioden geht nicht aus dem Bestckungsplan
 hervor, hier sollte die Herstellerfirma mal noch etwas tun !
 Die beiden Universaldioden 1N4148 werden mit der Ringkennzeichnung in
 richtung der Widerstnde R17,R18 eingeltet.
 Die Diode D3 (ebenfalls 1N4148) wird mit der Ringmarkierung in richtung
 des IC 7 (TL497) eingeltet.

 Wenn die Platine spter fertig bestckt ist, sollte man seine Arbeit noch
 einmal genau Kontrollieren.

 Einiges Augenmerk sollte auch auf das Verbindungskabel von der Prommer-
 platine zum Rechner gerichtet werden, auch hier sind schnell die Stecker
 verwechselt bzw. die Nummerierung oder die Aufquetschrichtung.
 Zur Verwendung kommt ein Flachbandkabel auf das an der Rechnerseite
 ein 25poliger Sub-D Stecker in Schneidklemmtechnik aufgepresst wird.
 Die Aufpressung auf das Flachbandkabel geht ganz gut in einem
 Schraubstock, es wird eine vllig gleichmssige Pressung erreicht.
 Man sollte ein Kabel verwenden das mindestens eine Ader in einer anderen
 Farbe mitfhrt, wird diese Ader dann als Pin 1 verwendet, ist eine
 Verwechselung fast schon ausgeschlossen.
 Die andere Seite des Kabels wird mit einem sog. 25 poligen
 Pfostenverbinder bestckt, die Ausfhrung sollte ebenfalls in
 Schneidklemmtechnik erfolgen.
 Der Pfostenverbinder hat an einer Seite eine Markierung oder einen Pfeil
 der den Pin 1 anzeigt.
 Wird das Kabel nun so auf den Pfosteverbinder gequetscht da, die
 andersfarbige Ader auf der Markierung zu liegen kommt, sind Automatisch
 alle Pin's von der Rechnerschnittstelle mit der Schnittstelle des
 Prommer's 1 zu 1 in der richtigen Reihenfolge verbunden.

 Auf der Prommer Platine wird an der Stelle ST1 eine 25 Polige Stiftleiste
 eingeltet, die das gegenstck zum Pfostenverbinder bildet.
 Eine Anltung der Einzeladeren direkt an die Platine ist nicht zu
 empfehlen, da die Adern bei der geringsten Belastung des Kabels abbrechen wrden.

 Der Pin 1 der Stiftleiste befindet sich an der Aufschrift A2 bei den
 Widerstnden R2,R3.
 Wird der Pfostenverbinder mit seiner Markierung auch auf Pin 1 der
 Stiftleiste gesteckt, so ist die Prommer-Platine richtig mit dem Rechner
 verbunden.
 Leider lsst diese Verbindung eine verwechlung zu, d.h der Pfostenverbinder
 passt leider in zwei Richtungen auf die Stiftleiste, es ist also auch hier
 Vorsicht geboten.

 Interesant ist noch der Anschluss fr die Stromversorgung, wenn man nicht
 die Steckverbindung ST2 benutzen mchte.
 Die Platine wird so ausgerichtet das man die Beschriftungen auf den
 IC's lesen kann.
 Ganz oben etwas rechts ber IC8 befindet sich ein grsseres Ltauge,
 das ist der Anschluss fr +5V.
 Rechts unten an IC8 befindet sich ebenfalls ein etwas grsseres
 Ltauge, das ist der Masse-Anschluss der Stromversorgung.
 Man kann hier auch Steckstifte oder einfache Ltstifte einlten,
 was spter wenn die Platine in einem Gehuse eingebaut ist, einen
 einfacheren Zugriff erlaubt.

 Die Ltlcher mit der Bezeichnung J1,J2,J3 werden mit 2 bzw.4 poligen
 Stiftleisten bestckt, so das spter mit kleinen Steckbrcken zwischen
 jeweils 2 Stiften eine Verbindung hergestellt werden kann.
 Wird die Platine so hingelegt das man die Beschriftung von IC7 lesen kann
 so werden fr die Betriebsart "ST" auf die Stifte mit der Bezeichnung
 J3 und J1 jeweils auf die unteren beiden horizontalen Pin's die
 Steckbrcken aufgebracht.
 Die beiden oberen sind fr die Betriebsart "Amiga"......was uns aber
 nicht im geringsten kratzt.

 Die Verbindung J2 ist fr den Fall gedacht das die Prommer-Platine ber
 die Rechnerschnittstelle mit +5 Volt versorgt werden soll.
 Was aber beim ST nur durch eine kleine interne Modifikation mglich
 whre.....
 Ohne diese Modifikation sollte diese Steckbrcke NICHT gesteckt werden,
 da ansonsten der Rechner schaden nehmen knnte.

 Ansonsten ist noch zu beachten das der Textoolsockel und die LED (D4) von
 der Ltseite aus eingeltet wird, was ganz zum Schlu gemacht werden
 sollte.
 Ausserdem wird er nur genau auf die vorgesehene Stelle passen, wenn
 vorher der Widerstand R27 sowie die Kondensatoren C5,C6 und der
 Transistor T3 wirklich sauber eingeltet wurden.
 Ansonsten wird er sehr schief auf der Platine sitzen, was spter wenn
 der Sockel aus dem Gehuse rausschaut recht besch....   aussieht.

 Will man jetzt die Schaltung einem ersten Test unterziehen, sollte man
 die IC's sofern schon eingesteckt, aus den Sockeln entfernen.
 Die Versorgungsspannung in der richtigen Polung anlegen und dann an den
 Pin's 7+14 sowie den Pin's 8+16 die Sache nachmessen.
 An den 14er und den 16er Pin's sollten sich jetzt gegen Masse +5 Volt
 Messen lassen.
 Jede andere Anzeige rhrt warscheinlich von einem falschen Anschluss der
 Versorgungsspannung oder einem Bestckungsfehler her.

 Wenn dieses in Ordnung sein sollte, Spannung entfernen und die IC's
 einsetzen.
 Man kann jetzt die Software laden und das Teil nach einer nochmaligen
 Sichtkontrolle mit dem Rechner verbinden. (Gerte vorher Ausschalten)!!
 Hauptschlich sollte auf das richtige einsetzen der IC's geachtet
 werden.

 An dieser Stelle ein kleines Lob auf die Test-Software, man kann
 es zwar noch besser machen, aber die Sache ist schon gut so !!
 Die in der Beschreibung aufgefhrten Messungen knnen mit einem
 beliebigem Voltmeter ausgefhrt werden.
 Man sollte diese Messungen aber auf jeden Fall machen, da dann
 einigermassen Sichergestellt werden kann das kein Epromm zerstrt wird.

 Keine Kontrolle gibt es ber das falsche einsetzen der Epromms in den
 Textoolsockel !
 Genausowenig sollte man den Sockel ffnen, wenn die LED leuchtet und
 sich ein Epromm im Sockel befindet.
 Und vor dem Ausschalten den Baustein aus dem Sockel nehmen!

 Die Testsoftware gestaltet sich so einfach das z.B bei Fehlen einer
 Programmierspannung gleich auf dem Bildschirm angezeigt wird an
 welchen Bauteilen es liegen knnte.
 Mit dem Poti P1 werden (sollten) die vier verschiedenen Spannungen an
 Pin 28 des Sockel's auf -+ 5% genau eingestellt werden.
 Ich habe nur die 21 Volt einmalig eingestellt, die drei anderen Spannungen
 haben sich dann von selbst ergeben.
 Man sollte die Sache in etwa bei Zimmertemperatur einstellen,so da man auch
 bei lngerem Betrieb des Eprommer's mit der Programmierspannung
 innerhalb der 5% Toleranzspanne bleibt.

 Die intern Erzeugten Spannungen sind nicht besonders Belastungsfhig
 und reichen genau dazu aus einen Baustein zu "brennen", sie werden von
 dem IC7 (TL497) und dessen Auenbeschaltung erzeugt.
 Die ganze Schaltung neigt etwas dazu im hrbaren bereich zu
 schwingen, je nach erzeugter Spannung etwas hher oder niedriger.
 Eine Abhilfe schafft ein trpfchen Klebstoff an den Spulen L1,L2 (100uH)
 die Spulen werden daurch etwas "gedmpft".
 Das IC7 wird im Betrieb etwas wrmer als die anderen Bausteine, was aber
 keinen Grund zur Aufregung ist.

 Eine kleine Besonderheit ist die im Layout der Platine vergessene
 Zenerdiode D5 (27Volt), sie muss UNBEDINGT in die Schaltung und darf
 nicht vergessen werden.
 Das Ding wird an Pin 1+6 des IC's 7 verltet, man kann das auch auf der
 Unterseite (Ltseite) der Platine machen, es sieht dann nicht so
 SCHLAMPIG aus.
 Diese Zenerdiode dient zur Begrenzung der Programmierspannung nach
 oben hin. Es ist als Schutz gedacht, falls die Elektronik meint eine
 etwas hhere Programmierspannung erzeugen zu mssen.
 D.h falls die Spannung ber 27 Volt steigen sollte, wird sie
 ber die Zenerdiode und R13 nach Masse hin verbraten.

 Auf die Programmierspannung des Prommer's sollte man gesteigerten
 Wert legen, sie entscheidet ber das Ja und Amen des eingesteckten
 E-Promm's.
 Sollte ein 12V E-Prom mit 25Volt "geschossen" werden, kann man es
 getrost der Ablage 'P' zufhren.

 Ich konnte zwar whrend des Aufbaues keine greren Schwierigkeiten
 feststellen, es gibt aber auch Leute die das Gegenteil behaupten.
 (Metallschichtwiderstnde ,Transistoren falsch eingeltet)

 Sind die Test's abgeschlossen gengt es einmal ein "Test-Epromm" zu
 brennen,und durch anschlieendes Auslesen bzw. Vergleichen
 festzustellen ob der Prommer einwandfrei arbeitet.

 Man kann die Platine jetzt in ein Gehuse einbauen, was zwar nicht
 zwingend Erforderlich ist, aber der Betriebssicherheit zu gute kommt.
 Im Handel gibt es fertige Kunststoffgehuse in der richtigen Gre,
 allerdings mu das Loch fr den Sockel selber ausgefeilt werden.
 Bei einem Preis von DM 40 fr das fertige vom Hersteller angebotene
 Gehuse ist das bestimmt die billigere Alternative.

 Im Fall das der Eprommer nicht ber die Joystickbuchse des Rechners mit
 +5 Volt versorgt werden sollte, kann ein jegliches Netzteil verwendet
 werden das Ausgangsseitig 5 Volt sowie einen Strom von ca.700mA
 liefern kann.
 Die Lsung der Versorgung ber die Joystickbuchse ist nicht besonders
 elegant, zumal dann bei vielen noch ein paar Kabel mehr auf dem Tisch
 rumliegen.
 Ein Steckernetzteil hingegen, verschwindet unter dem Tisch und wirkt
 dann nicht so Strend.
 Steckernetzteile knnen von mir auf Wunsch und gegen einen kleinen Betrag
 auf +5 Volt Stab. umgebaut werden.

 Auf dann zum frohen Brennen !

 MR.T 01/90


 Originalfassung von Robert Schaffner.

 Vernderte Texte die sich im Umlauf befinden entsprechen teilweise
 nicht mehr meiner Orginalfassung und sollten besser gelscht werden.

 Insbesondere z.B: REPS.LZH
                 : REPA.LZH
                 : REPA_ST.LZH

 Robert Schaffner @ OF2 (MausNet)
