
 * * * * * * * * * * * * * D O _ I T _ S T * * * * * * * * * * * * * * *

 Eine Anleitung ber die Erweiterungmglichkeiten der ST Computer
 Dieser Text die Anleitungen selber und die Schaltbilder sind auf
 einem Atari ST entstanden.

 Sinn und zweck dieses Dokumentes ist es auf die Erweiterungs-
 mglichkeiten rund um die Atari ST Serie hinzuweisen,sowie die
 mglichkeit zu geben einen berblick zu haben was geht und was nicht.

 Achtung!
 Schnelleser es folgen 126Kbyte Text ....oder besser:
 50 Din A 4 Seiten


  Inhalt:
               1. Verschiedene Laufwerke am ST
               2. Von ROM und RAM Erweiterungen
               3. Rom Port ...Verschiedene mglichkeiten
               4. Steckerbelegungen
               5. Monitorumschalter
               6. Farbe selber gemacht ?
               7. Fremdmaus am ST
               8. Trick's im Desktop ?
               9. Richtig Angetrieben
              10. Reparieren oder Wegwerfen


 1. Verschiedene Laufwerke am ST.........................................

                      5 1/4" Drive und der Atari ST
                      -----------------------------
 Als erstes sollte man genauestens feststellen um welches Drive es sich
 handelt,bei neuen Diskdrives liegen meist Datenbltter bei aus denen
 hervorgeht wie das Laufwerk an welchen Computer angebaut wird.
 Da die meisten Leute aber ein gebrauchtes Laufwerk irgendwo ausgegraben
 haben ist die sache schon wesentlich schwieriger,als beispiel
 fr ein TEAC FD 55 FR mit 40/80 Track umschaltung sieht das ganze etwa
 so aus.........
 Die Anschlussleitung des Laufwerkes ist in den meisten fllen Shuggart
 kompatibel d.h an dem vorhandenen anschluss des Computer's
 passen sowohl 3 1/2" und 5 1/4" Laufwerke problemlos.
 Man sollte nur beachten das die meist Werksseitig eingesetzten Pullup-
 widerstnde nur im letzten angeschlossenem Laufwerk vorhanden sein drfen.
 In den Atari Drives ist zustzlich noch die Side-Select Leitung ber
 einen Pullup widerstand von 1 Kohm mit +5V verbunden,den man dann auch
 entfernen sollte.......
 Ich denke wir probieren es mal so:
 ........................................................................
 ------------------------------------------------------------------------
                        I                I
                        I      IC        I
                        I                I
     *                  ------------------
     * C7 Kondensator                         PLATINE DES TEAC FD 55
     *                                            --------------
     *            o Ltsttzpunkte S7

       +++++      o       +++++
        R?                 R24 Widerstand


                       o  oooooo
                          I I      Jumpersteckplatz die "I"'s sind die
                       o  oooooo   zu steckenden Jumper !
                Jumper
                   fr Select

--------------------------------------------------------------------------
     I I I I                          I I I I I I I I I I .........

  12V  M M  5V                        2 4 6 8 10 12 14 16 u.s.w

                                        Shugartbus
 Die ungeraden Nummern liegen gemeinsam auf Masse.....

 An die LTSTTZPUNKTE S7 werden je eine Leitung angeltet,und zu einem
 1 Poligen Schalter gefhrt.......
 Offener Schalter = 80 Track
 Geschl. Schalter = 40 Track
 eine eventuell eingeltete brcke verdammt das Laufwerk mit nur 40 Track's
 zu arbeiten.....(Brcke entfernen). Bei manchen Modellen ist das ebenfalls
 als Jumper ausgebildet,natrlich kann dann auch die bezeichnung anders
 aussehen.......

 MODIFIZIERUNG DER PULLUP WIDERSTNDE

 Widerstand R29 aus der Platine Lten oder mit einem Seitenschneider
 abkneifen ..........(Schluck)
 Widerstandsnetzwerk aus dem IC Sockel entfernen........
 Widerstandsarray (SIL 8R + 1Common) in den leeren IC Sockel stecken.
 Den Common Anschlu (Ist mit einem Punkt gezeichnet) auf den freien
 Ltpunkt Lten. (Links von der IC Fassung!!!!)
 Das letzte Anschlussbeinchen auf den freien Ltpunkt von R29 anlten.
--------------------------------------------------------------------------
                                                  IC Sockel fr Pullup

                                                   O O O O O O O  *
                                                                  *
                                   freier Ltpunkt                * R29
                                                O  O O O O O O O  *
                                                I  I I I I I I I  I
                                                 -------------------
                                                  Widerstandsarray



--------------------------------------------------------------------------
                                            I I I I I I I I I

                                            2 4 6 8 . . . . .
                                            SHUGARTBUS - STECKER
--------------------------------------------------------------------------
 Natrlich beziehen sich diese massnahmen auf das TEAC FD 55 Drive.......
 Bei jedem anderen Drive kann oder ist das etwas anders....... es dient
 hier als beispiel......
 Ganz bestimmt werden Floppy's von Mitsubishi ohne Pufferung der Drive-
 Select Signale NICHT laufen............. d.h man muss die Steuersignale
 die vom Computer kommen ber geeignete Treiber verstrken,soda sie mit
 sicherheit von der Elektronik des Laufwerkes erkannt werden.
 Die Pullupwiderstnde sind meist in der nhe des Shuggartanschlusses auf
 der Platine zu finden,generell sind diese Widerstandsarrays gesteckt.
 Manche Hersteller haben aber neuerdings aus Sparmassnahmen auf die
 Stecksockel verzichtet und die Dinger eingeltet,in diesem Fall kommt
 man um die Handhabung einer Ltmaschine nicht herum.
 Diese Widerstnde ziehen die Signale auf der Floppyplatine auf einen
 positiven Wert,sind jetzt aber zwei Laufwerke angeschlossen in denen sich
 jeweils Pullupwiderstnde befinden, so halbiert sich der gesammtwiderstand
 und ist dann im allgemeinen zu niedrig.
 Das Bedeutet das die Controllersignale des Computers berlastet sind und
 eine zerstrung der Controllerbausteine die folge whre,da die Signale
 in Atari Systemen nicht gepuffert sind....
 Es muss sichergestellt werden das die Signale
 schnell genug an dem Drive ankommen,damit es nicht zu Strungen kommt !
 Um Sicherzustellen ob das Floppy berhaupt Funktioniert,
 knnte man es mal an einen Rechner anschliessen der Standartmssig mit
 5 1/4" Drive's arbeitet.........
 Ein geeigneter Treiber ist der 74LS07, er beinhaltet 4 Treiberstufen die
 zur Pufferung eines Laufwerkes ausreichen.


                     FREMDFLOPPYS AM ATARI ST
                     ------------------------
 Die besten erfahrungen habe ich bis jetzt mit den Laufwerken von
 NEC gemacht,verwendet wurden die Drives FD1035LP / FD1036 / FD1037A
 alle Laufwerke sind 3,5" Drives,die sich nur in Bauhoehe und
 Stromaufnahme unterscheiden.(An dieser Stelle sei erwhnt das manche
 der 1035er sogar einwandfrei bis Track 87 lesen und schreiben knnen.)
 (Die 1037 laufen sogar nur mit 5Volt)
 Ein solches Laufwerk kostet im Handel ca. 140 DM dann kommen noch
 ca.20 DM fuer ein Netzteil dazu.
 Auch ein Gehuse und ein Datenkabel darf nicht vergessen werden,
 man bekommt es stellenweise fertig konvektioniert im Versandhandel.
 Gesagt getan ! Somit sind wir immer noch billiger als das billigste
 Original Atari Laufwerk.
 Das groesste Problem sind die Datenkabel,man muss peinlichst darauf
 achten das keine Steuerleitungen untereinander oder mit
 den Masseleitungen vertauscht wird.
 Denn das ist das absolute ende der Treiberbausteine innerhalb des
 Rechners,gemeint ist der WD1772 und/oder der Yamaha Soundchip.
 Leute die einen Ltkolben an der richtigen Seite anfassen knnen
 sind jetzt natrlich klar im vorteil.
 Da es alle Stecker im handel gibt knnen manche von euch sich
 die Kabel selbst herstellen.

 Gegenberstellung der Steckerbelegung:

     ATARI FLOPPYSTECKER                 SHUGART BUS
     -----------------------------------------------
        1-read data                 2-head load
        2-head-select               4-nc
        3-masse                     6-drive sel 3
        4-index                     8-index
        5-drive sel 0              10-drive sel 0
        6-drive sel 1              12-drive sel 1
        7-masse                    14-drive sel 2
        8-motor on                 16-motor on
        9-dir select               18-direction sel
       10-step                     20-step
       11-write data               22-write data
       12-write gate               24-write gate
       13-track 0                  26-track 0
       14-write prot.              28-write prot.
                                   30-head select
                                   34-ready
                                   1-33-masse
 ----------------------------------------------------------------
 Zu beachten ist das sich einige Leitungen NICHT Pingleich sind!
 Solltet Ihr euch solche Kabel selbst machen,bitte am Ende alles
 mit einem Ohmmeter auf richtigkeit prfen!!
 Auch die Jumper auf der Platine muessen richtig gesteckt werden,
 Drive A + B etc. sonst laeuft nichts.
 Dazu sollte man wenigstens wissen wo die entsprechenden Jumper auf
 der Floppyplatine zu finden sind, man kann das meist aus den
 mitgelieferten Datenblttern entnehmen.
 Zu beachten beim Anschluss von zwei Laufwerken ist noch die bestckung
 der Pullup-Widerstnde...,sie sollten nur im letzten Laufwerk vorhanden
 sein.Da ansonsten die Signalleistung des Rechners nicht mehr ausreicht
 und die Laufwerke nicht richtig angesprochen werden knnen.Auch eine
 Zerstrung der Treiberbausteine ist nicht auszuschlieen.
 Aussnahmen sind in letzer Zeit einige neuere ST Modelle,bei denen
 funktioniert ein zweitlaufwerk auch mit Pullupwiderstnden.
 Die neuesten NEC-Floppys kommen mit einer Versorgungsspannung von nur
 +5V aus,die +12V sind hier komplett entfallen...
 Das heist man KANN so ein Laufwerk auch direkt aus dem Rechnernetzteil
 versorgen. (Z.b bei einem Umbau in ein PC-Gehuse)
 Doch ist der anschluss mit Vorsicht zu geniessen,nicht alle Rechner
 besitzen im Netzteil gengeng reserve um noch zustzliche 1.8 Watt
 fr ein Zweitlaufwerk aufzubringen !

 ALLE ANGABEN OHNE GEWAEHR ......................................
 Schliesslich noch ein Tip: Wenn man beim Laufwerks kauf darauf
 besteht ein "Atari modifiziertes" Laufwerk zu bekommen,entgeht man
 dem Problem das manche NEC Floppys keinen Diskettenwechsel an den
 Rechner melden und die Pullupwiderstnde entfernt oder vergrssert
 wurden.Man braucht das Laufwerk dann eigentlich nur noch richtig
 anschlieen.


                    NEC 1036 / 1037  Laufwerke
                    --------------------------


 NEC-Laufwerke sind relativ einfach an die Rechner der ST-Serie
 anzuschliessen.
 Man braucht dazu lediglich ein passendes Kabel und ein Netzteil.

 1. Ein NEC-FD 1037 A oder 1036 Laufwerk (5 Volt-Version)
 2. Einen 34 pol. Pfostenstecker (In Schneid-klemmtechnik)
 3. 34 pol. Flachbahnkabel  (lnge (fast) nach Bedarf) (nicht ber 40cm)
 4. Einen 14 pol Floppystecker
 5. Ein 5 Volt-Steckernetzteil ( min 1 Amp. Leistung )
 6. Einen 4 pol. Pfostenstecker (einreihig) fr den
    Spannungsanschluss am Laufwerk (manchmal im Lieferumfang)
 7. Einen Schalter.

 Das diese Laufwerke mit nur einer einzigen Versorgungsspannung auskommem
 (+5 Volt) erleichtert den Selbstbau ungemein.
 Das verwendete Netzteil sollte allerdings mindestens einen Strom von
 1 bis ca. 1,5 Ampere verkraften knnen,die Spannung sollte unter
 belastung durch das Laufwerk bis auf hchstens 4,85 Volt absinken,
 bei grsserem absinken der Spannnung ist die betriebsicherheit des
 Laufwerkes nicht mehr gegeben.
 Schreib-lesefehler sowie Datenverlust sind die folge davon.

 Die Anschlusskabel zwischen dem Rechner und dem neuen Laufwerk
 kann man sich leicht selber herstellen.
 Die Stecker sowie das Kabel,Flach oder rundleitung gibt es in jedem
 Elektronikladen.
 Etwas schwierig ist das einlten von einem Flachbandkabel da es
 eigentlich nicht fr runde Stecker gedacht ist.
 Wenn man es allerdings sauber etwas zusammenrollt und es gleich durch
 die Steckerhlle steckt geht auch dieses.

 Man kann diese Angelegenheit auch vllig umgehen,dazu bentigt man
 allerdings einen ca.39 Dm teueren ST-Shugartadapter.
 Der Adapter wird in die Floppybuchse des ST eingesteckt und stellt
 auf der anderen seite die Signale auf einer 34 poligen Pfostenleiste
 zur verfgung.
 In diesem Fall kann dann ein Flachbandkabel ohne jegliche Ltung
 zwischen Rechner und Laufwerk zur verwendung kommen.

 Atari-Shugart-Adapter von: Hard & Softwaredesign,Summererstr. 11
 8011 Zorneding  089/754453
 Adresse aus dem ST_Magazin

 Die meisten Flachleitungen besitzen auf einer seite eine farbig
 markierte Leitung,diese Ader wird nun so in den Pfostenstecker
 eingelegt das die markierte Ader auf dem Pin zu liegen kommt der mit
 einem kleinen Punkt oder einem Dreieck auf der Steckeraussenseite
 markiert ist.
 Der Stecker selber wird dann gleichmssig an beiden enden zur mitte
 hin zugepresst,fertig......alle Adern der Flachleitung sind der
 reihe nach mit den Pin's des Steckers verbunden.

 Aus der Liste unten kann man nun die bentigten Pinnummern des
 Diskettenlaufwerkes entnehmen. Mit einem Durchgangsprfer (sicherste
 Lsung) werden nun die einzelnen Leitungen aus dem Flachbandkabel
 herrausgesucht und mit dem Floppystecker verltet.
 Die nicht bentigten Adern bitte bndig abschneiden,so da keine
 Kurzschlsse entstehen knnen.

 Mit einem 14 poligen Rundkabel geht es prinzipiell genauso....
 es sieht halt etwas Profesioneller aus und kann wegen der Drahtgeflecht-
 abschirmung ein klein wenig lnger sein.
 Das Abschirmgeflecht ist auf der Rechnerseite mit der Masse (GND) zu
 verbinden.
 Leider ist es beim Rundkabel etwas schwieriger den Pfostenverbinder
 (Shuggart-Busstecker) mit dem Kabel zu verbinden,da hier ja nicht
 einfach alles in einer reihe zum Aufquetschen parat liegt.
 Hier sollte man ebenfalls mit einem Durchgangsprfer vom Floppystecker
 her,die bentigten Leitungen durchprobieren....
 Man kann sich auch die Pinnummern sowie die Aderfarbe des Rundkabels
 aufschreiben ...und es dann nach dieser Liste mit dem Pfostenverbinder
 verknoten.
 Bei dieser Lsung ist es allerdings ratsam die einzelnen Adern direkt
 auf jede Schneidklemme einzeln aufzudrcken und den Stecker zum
 schluss mit Klebstoff zuzupressen.
 Oder die einzelen Adern gleich mit den Schneidklemmen leicht zu
 verlten (das hlt am besten), allerdings sollte das sehr sauber
 gemacht werden da sonst unter umstnden das Steckeroberteil nicht mehr
 genau auf das Steckerunterteil passt.

 Die Drive-Select-Jumper auf der Laufwerksplatine mssen immer auf Drive
 0 gesteckt werden. Die aussnahme ist wenn das Laufwerk an einen
 Rechner angeschlossen werden soll,der schon ein internes Disklaufwerk
 besitzt.
 Dieses ist dann Drive 0 ....

 Wenn zwei NEC-Laufwerke angeschlossen werden sollen, ist darauf zu achten
 das diese Laufwerke auf allen Eingngen mit 1KOhm-Widerstnden nach
 +5 Volt abgeschlossen sind.
 Werden nun zwei NEC-Laufwerke angeschlossen, so liegen die Leitungen
 mit nur 500 Ohm gegen 5 Volt.
 Leider wrden dadurch die Treiberausgnge im Rechner berlastet,welches
 sich durch nicht Funktionieren des z.b als Laufwerk B angeschlossenen
 Drives ankndigt.
 Es betrifft sowohl die Side-Select-Leitung (Pin 32, Shugart),
 als auch die beiden Drive-Select-Leitungen (Pin 10 und 12).
 Umgehen kann man dieses Problem mit einer Treiberschaltung
 z.b die Floppyumschaltplatine aus dem ST_Magazin !
 Aus der Bauanleitung 'Auf die dauer hilft nur Power'

 Die Ausgnge der Treiber werden einfach direkt auf die entsprechenden
 Laufwerkseingnge gelegt.
 Wie und wo diese Minischaltung eingebaut wird,sollte sich jeder
 selber berlegen.

 Einfacher ist es sicherlich in dem letzten Laufwerk welches am
 Verbindungskabel hngt (meist Drive B) diese Widerstnde einfach zu
 entfernen (Abkneifen oder Auslten).
 Wenn man bei der Bestellung dieser Laufwerke den verwendungszweck
 bekanntgibt sind diese Widerstnde (Pullup-Widerstnde) meist
 schon vom Lieferranten entfernt worden.

 34 pol. oder 24 pol. Flachbandkabel an Floppystecker:

 34 Pol.           24 Pol.           Rundsstecker          Bedeutung
 ........................................................................
 1-7,14,33,34                         -                    Unbenutzt
 9-31              1-23              3,7                   GND
 8                 2                 4                     Index
 10                4                 5                     Drive Select 0
 12                6                 6                     Drive Select 1
 16                8                 8                     Motor On
 18                10                9                     Direction
 20                12                10                    Step
 22                14                11                    Write Data
 24                16                12                    Write Gate
 26                18                13                    Track 0
 28                20                14                    Write-Protect
 30                22                1                     Read Data
 32                24                2                     Side Select
 ........................................................................
 Es folgt noch ein Tip zur Nachrstung der Mediachange-erkennung.
 (Falls der Diskwechsel nicht erkannt wird)
 Was aber mittlerweile nicht mehr der Fall sein drfte !
 NEC FD 1036 A-Laufwerk!
 Die Laufwerksplatine mu bei dem Umbau vom Laufwerk getrennt werden
 um so einwandfrei an die wichtigen stellen zu kommen.

 NEC G9FN sollte irgendwo auf der Platine stehen. (NEC FD1036)!!!
 Nach dem Abschrauben die Platine umdrehen.
 Neben der LED befindet sich ein Sensor (UGN/3020U)
 Er hat auf der Ltseite 3 Anschlsse,ca.20 mm darunter liegt ein
 8-Poliger Stecker.

            LED   1  2  3   Sensor
            o o   o  o  o

            1  2  3  4   8_Pol Stecker
            o  o  o  o
            o  o  o  o
            5  6  7  8               L  T S E I T E  !

 Die Leiterbahn zwischen Pin 1 Sensor und Pin 3 Stecker mu durchtrennt
 werden,dann wird ein Kabel zwischen Pin 1 Sensor und Pin 7 Stecker
 geltet.
 Die ganze sache genauestens berprfen und die Platine wieder einbauen.
 Das Laufwerk sollte jetzt dem Rechner einen Diskettenwechsel
 anzeigen bzw. melden.
 Bei anderen NEC-Laufwerken msste das hnlich oder genauso zu
 machen sein.


                Die Floppyumschaltung aus dem ST-Magazin
                ----------------------------------------

 Fr zwei 'B'- Laufwerke zb. 3 1/2" und 5 1/4" ?

 ber den Sinn und zweck einer Floppyumschaltung knnte man eine ganze
 weile Diskutieren ohne auf einen grnen Zweig zu kommen.
 Es eignet sich auch nur fr Benutzer die entweder schon zwei Disketten-
 laufwerke an ihrem Rechner benutzen oder noch ein zustzliches 5 1/4"
 Laufwerk anschliessen wollen.
 Oder ein Externes 1,44 Mbyte Drive verwenden mchten.....und auf die
 Umsteckerei verzichten knnen/mchten .

 Das ST-Magazin bietet zu diesem Zweck eine doppelseitige Leiterplatte
 ber die Firma Bardehle Datentechnik an,die Platine kostet DM 36.-

 Selbstverstndlich lsst sich die sache auch auf einer Lochrasterplatine
 aufbauen,was aber mit einem hheren Arbeitsaufwand belohnt wird.
 Die Schaltung an sich ist sehr einfach und ist bis in's Detail im ST-
 Magazin erlutert.

 Sehr von vorteil ist,das diese Schaltung eine Pufferung der empfindlichen
 Sideselect sowie der Driveselectleitungen vornimmt.....
 was auch den Anschluss von 5 1/4" Laufwerken vereinfacht bzw. man nicht
 mehr unbedingt auf die im Laufwerk eingebauten Pullup-Widerstnde
 zu achten braucht.
 Die Leistung des Treiberbausteines 74LS 07 auf der Platine reicht auf
 alle flle aus, selbst bei 3 Laufwerken.

 Beide IC's auf der Platine sollten zwecks einer besseren Reperatur
 mglichkeit gesockelt werden, sollte einmal ein Defekt auftreten,ist
 man schnell in der Lage durch das einfache austauschen eines Chip's die
 Fehlerquelle zu beseitigen.

 Auf der Platine werden mit Steckbuchsen oder mit Pfostenleisten die
 Signale bereitgestellt,die nur mit einem 1 zu 1 durchverbundenen Flach-
 bandkabel an die Laufwerke gefhrt werden muss.
 Diese Kabel kann man sich selbst konfigurieren ,nach der erforderlichen
 lnge.
 Das Verbindungskabel zwischen der Umschaltplatine und dem ST Rechner kann
 in der gleichen Art und weise Hergestellt werden,wenn man einen sog.
 Shugart Adapter verwendet.
 Dieser Adapter wird in die 14polige Floppybuchse des Rechners gesteckt
 und stellt die Laufwerkssignale auf einer 34 poligen Stiftleiste zur
 verfgung,auch hier wrde dann ein 1 zu 1 durchverbundenes Flachkabel
 gengen. (Siehe Floppyanschlussleiste)(Shugart-Bus)

 Leider sind auch einige nachteile mit diesem Umbau verbunden,die neuen
 Datenleiungen zu den Diskettenlaufwerken drfen nicht mehr zu lang
 sein, Strungen von Netzteilen,Monitoren sind dann die folge....
 Die Flachbandkabel besitzen keinerlei Abschirmung.
 Eine Lnge von bis zu 40 cm ist schon realisierbar....

 Und wenn man seinen Rechner noch nicht in ein PC-Gehuse umgebaut hat
 liegt das ganze Zeug erst mal schutzlos hinter dem Rechner.
 Die Umschaltplatine passt auch beim besten willen nicht in ein vorhandenes
 Floppygehuse,genausowenig wie in das Originale Rechnergehuse.
 Dann wird auch noch ein zustzliches 5V Netzteil fr die Stromversorgung
 fllig,der Kabelsalat ist also vorprogrammiert !

 Man sollte also am besten schon ein Tower oder einen PC Umbau besitzen
 um die Platine gnstig zu verstauen...
 Wenn man die Angaben im ST-Magazin beachtet funktioniert die Schaltung
 auf anhieb.....,mittels eines einpoligen Umschalters und der beiden
 LED's kann man nun zwischen zwei B-Laufwerken auswhlen.
 Das z.B externe 2te 'B' Laufwerk wrde sich dann sehr gut als 1,44 Mbyte
 Drive machen,vorausgesetzt man hat sich bereits die Hardwareerweiterung
 zur erhhung der Floppycontroller Taktrate eingebaut und sich ein
 solches Laufwerk besorgt.

 Auch als Anschluss fr die 'Blitz' Kopierstation ist diese Umschaltung
 bestens geeignet.
 Man muss sich dann nur ein geeignetes Anschlusskabel herstellen...
 und kann so seine Hardware-Kopierstation direkt an eine Floppyschnitt-
 stelle sowie an die Druckerschnittstelle anstecken.

 Selbstverstndlich ist auch mit dieser Erweiterung ,das die
 Floppylaufwerke nur bei ausgeschaltetem Rechner ein bzw. ausgesteckt
 werden....
 Der Treiberbaustein fngt zwar einiges ab, man will es aber nicht
 herrausfordern !
 Das Auswechseln eines DMA-Chip's auf der Rechnerplatine kommt etwas ber
 100 .-  pro Stck,Soundchip 45.- und der kleine Floppycontroller etwa
 mit 20.- .... man kann hier also Sparen !

 Da die Verbindungskabel eigentlich alle 1 zu 1 durchverdrahtet werden,
 knnte eine grozgig angelegte berprfung der Kabel entfallen,da man
 hier bei eigentlich nur noch auf die Steckrichtung zu achten braucht.
 Der uneingeschrnkete Vorteil von Flachbandkabel und Steckern zum
 Aufpressen !
 Leider ist es, je nach verwendetem Stecker auf der Floppyseite
 (Shugart-Bus) mglich das der Stecker falsch aufgesteckt wird...
 es sind hier zwei mglichkeiten frei !
 Normalerweise passiert duch das falsche aufstecken nicht's...
 (selbst schon erlebt)
 Von der anderen Seite her ist das vorprfen bzw. das markieren der
 Stecker und der Steckrichtung viel einfacher.

 Die Einbaulage der Platine in ein eventuell vorhandenes Tower oder
 PC-Gehuse ist eigentlich egal ,die Platine besitzt vier Befestigungs-
 lcher mit der man sie irgendwo bequem anschrauben kann.
 Die Lcher sind allerdings sehr klein geraten so das man sie vor der
 Bestckung der Platine etwas aufbohren sollte.
 Mittels ein paar Schrauben und ein paar Abstandstbolzen ist das Platinchen
 sicher befestigt.
 Naturgemss sollte man darauf achten das die Floppyleitungen nicht stramm
 verlegt werden ,d.h wenn die Platine in der nhe der Laufwerke
 angebracht wird ist es nicht erforderlich 40 cm langes Flachbandkabel zu
 verwenden,sondern genau so lange das die Leitungen eben kurz sind und
 man aber die Laufwerke eventuell noch leicht aus der Halterung nehmen
 kann.

 Besonderes Augenmerk sollte man auf den Anschluss der Spannungsversorgung
 an der Platine richten, hier kann das vertauschen der +5V Spannung
 mit der Systemmasse gravierende folgen haben, insbesondere wenn Rechner,
 Laufwerke und die Platine aus einem Schaltnetzteil versorgt werden.
 Der Anschluss fr die +5 Volt ist auf der Platinenltseite mit zwei
 ' + + ' Symbolen gekennzeichnet.

 Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind kann man dann beginnen die sache
 auszutesten, sicherheitshalber sollte man dazu keine Disketten
 verwenden die 'brauchbare' sachen enthalten.
 Ein oder zwei leere Disketten sollten schon dazu benutzt werden.....
 es sollte dann auch alles probiert werden ...Formatieren,Beschreiben
 Lesen und das kopieren zwischen den einzelnen Laufwerken.
 Sollte sich ein Laufwerk durch den umbau nicht mehr Angesprochen
 fhlen muss man den Rechner sofort abschalten und seine Arbeiten
 noch mal genauestens kontrollieren,meist ist dann eine Verbindungsleitung
 falsch oder nicht richtig Aufgesteckt.Dazu gehrt auch das nachsehen
 der aufgequetschten Verbindungsstecker.
 Normalerweise luft die sache aber auf Anhieb.

 Selbstverstndlich ist das umschalten zwischen beiden 'B' Laufwerken
 nur mglich wenn gerade kein zugriff auf ein Laufwerke gemacht wird.
 Sollte trozdem whrend eines schreibvorganges Umgeschaltet werden
 ist mit Datenschrott zu rechnen.

 ids
     MR.T



 2. Von ROM und RAM Erweiterungen .......................................


                          Rombelegung des Atari ST
                          ------------------------
                U =Alte bezeichnung   L= Neue bezeichnung
             **** U2/H2  ******** U3/H1 ******** U4/H0 ****
                  U5/L2           U6/L1          U7/L0
             ..............................................
                 $FE0000         $FD0000         $FC0000
                   BIS             BIS             BIS
                 $FEFFFF         $FDFFFF         $FCFFF



 Austausch der ROM's im MEGA ST
 ------------------------------
 Wer sich noch nie ueber die bisherigen Betriebsystemversionen
 seines ATARI und seine Macken geaergert hat,der kommt auch
 nicht in Versuchung.
 In alten 260ST/520ST/520ST+/520STM/1040ST ist der Austausch
 der darin vorhandenen ROMs (sie stecken in den Sockeln U2-U7
 und sind von U7 bis U2 mit den Nummern 160-165 versehen) ein
 mininales Problem: EPROMS mit neuem TOS beschaffen, alte ROMs
 aus den Sockeln hebeln neue ROMs in der
 richtigen Reihenfolge und richtig herum in die Sockel setzen
 und fertig.
 ...
 Umbau in MEGA STs: Nicht gerade einfach !
 -----------------------------------------
 Auch ein MEGA ST hat natrlich ein Betriebssystem. Auch hier
 befindet es sich auf ROMs,bei den meisten MEGA ST's wurden
 aber nicht die gewohnten sechs 23256 ROMs verwendet,sondern
 zwei 128 kByte ROMs.  Dies hat zwei Folgen: ATARI spart ver-
 mutlich wieder mal drei Mark pro Rechner und EPROMs dieser
 Kapazitaet kosten
 viel Geld (ca. 50 DM pro Stck),so das man um nichts gns-
 tiger kommt, wenn Sie NICHT als Ersatzteil von ATARI selber
 bezogen werden. Einige neuere 1040er Versionen besitzen etwa
 dieselben Schaltungen, wie Sie hier beschrieben  werden.Da
 ich aber leider keine neuen 1040er Unterlagen habe und auch
 noch keinen neuen 1040er von innen gesehen habe,kann ich
 dazu auch nichts definitives sagen,jedenfalls gibt es auch
 1040er mit Megabit-EPROMs.Ein weiterer unangenehmer Neben-
 effekt der Verwendung von diesen EPROMS ist,das verschiedene
 in der ST-Gemeinde recht verbreitete EPROMbrenner leider die
 128 KByte (1 Megabit) EPROMs nicht brennen knnen.
 Kommt man jedoch in die glckliche Lage,einen ATARI MEGA ST
 mal von innen sehen zu drfen
 so stellt man erstaunt fest,das die MEGAs fuer
 drei verschiedene ROM-Versionen ausgelegt sind:
 ............................................................
 6 * 32 kByte  (U3,    U4,    U6,    U7,    U9,    U1
               ROM2H  ROM2L  ROM1H  ROM1L  ROM0H  ROM0L)
 2 * 128 kByte (U9,    U10
               ROM0H  ROM0L)
 6 * 128 kByte (U3,    U4,    U6,    U7,    U9,    U10
 ............................................................
 der Platz im ROM reichte fr wesentliche TOS-nderungen nicht
 mehr aus (768 kByte ROM...) ?!
 Allerdings kann man da nicht so ganz frei herumstpseln,wie
 man es vielleicht vom 1040/520/260ST gewohnt war: Man muss
 einige Jumper,einen Ltpunkt und ein IC jeweils passend
 'zurechtmachen'.
 Das IC U12,ein Logikbaustein 74LS11, muss verndert werden,
 und drei Jumper,mindestens einer davon ist ein Ltpunkt,
 mssen bei einer Neukonfiguration verndert werden.
 Laut ATARI Schaltplnen werden folgende Einstellungen fr
 die verschiedenen Konfigurationen verlangt:
 ---------------------------------------------------------------------------
    ROM-Typ    ! Bauteil
               ! Jumper W2 ! Jumper W3 ! Jumper W4 ! IC U12
    -----------+-----------+-----------+-----------+----------
    6 *  32 kB !    1-2    !    1-2    ! schliessen ! unbenutzt
    -----------+-----------+-----------+-----------+----------
    2 * 128 kB !    2-3    !    2-3    !   offen   ! benutzt
    -----------+-----------+-----------+-----------+----------
    6 * 128 kB !    2-3    !    2-3    ! schliessen ! unbenutzt
 ---------------------------------------------------------------------------
 wobei 1-2 bedeutet,das der (dreipolige) Jumper zwischen den
 Polen eins und zwei geschlossen wird.blicherweise sind die
 Jumper in ATARI-Rechnern, wie z.B. W4 Ltpunkte auf der Platine.
 Anscheinend heit unbenutzt bei U12, dass man die Ausgabe des
 Signals verhindern muss. Dies lsst sich nur bewerkstelligen,
 indem man Pin 12 des Bausteins so durchkneift,das zwar kein
 Kontakt mehr zur Platine besteht,andererseits aber diese
 Lcke bei Bedarf wieder gebrckt werden kann.
 Auch hierlsst sich durch verschiedene Ltpunkte die EPROMart
 whlen,und zwar auch zwischen 256 KBit und 1 MBit Eproms.Dies
 ist auch sehr deutlich ber den drei Jumperfeldern auf der Pla-
 tine bezeichnet,so das die nderung hier keinen Aufwand machen
 drfte:Einfach die zwei Megabit-EPROMs aus den beiden Sockeln
 U63 und U67 herausnehmen, alle Jumper-Ltpunkte in den Feldern
 mit der Bezeichnung '1M' mit der Entltpumpe entfernen.Statt
 dessen genau solche Ltpunkte auf die Felder mit der Bezeichnung
 '256K' setzen. Zwei dieser Felder befinden sich unmittelbar neben
 den ROM-Sockeln (fuer die Signale A15 und A16),das
 dritte zur Platinenmitte hin ber der MMU (das fr die
 Zuteilung des Chip-Enable-Signals CE).Auch im 1040er ist ein
 74LS11 vorhanden, der aber durch den CE-Jumper richtig
 abgeschaltet wird,hier muss nichts durchgekniffen zu werden.
 Die Jumperfelder sehen auf der Platine (1040ST) etwa so aus:
 ---------------------------------------------------------------------------
              A15                  A16
        1M    256k           1M    256k
      +-----+-----+         +-----+-----+
      ! +++ ! +++ !         ! +++ ! +++ !   +++ = Ltpunkt-
      ! +++ ! +++ !         ! +++ ! +++ !         hlfte
      +-----+-----+         +-----+-----+
 ---------------------------------------------------------------------------
 Hier nochmal die Tabelle,die die korrekte Zuordnung der EPROMS
 auf die Sockelbezeichnungen in neueren Rechnern beschreibt:
 ---------------------------------------------------------------------------
    Uxx = U<sockel> ! entspricht ! entspricht ! belegter
    im 260/520/520+ ! 1040 ST    ! MEGA ST2/4 ! Adressbereich
    Board bis Rev.H ! ab Rev.D   !            !
    ----------------+------------+------------+-----------------
    TOS.....U2      ! *.U48      ! *.U3       ! $FE0000-$FEFFFF,
                    !            !            ! Hi
    TOS.....U3      ! *.U59      ! *.U4       ! $FD0000-$FDFFFF,
                    !            !            ! Hi
    TOS.....U4      ! *.U63      ! *.U6       ! $FC0000-$FCFFFF,
                    !            !            ! Hi
    TOS.....U5      ! *.U53      ! *.U7       ! $FE0000-$FEFFFF,
                    !            !            ! Lo
    TOS.....U6      ! *.U62      ! *.U9       ! $FD0000-$FDFFFF,
                    !            !            ! Lo
    TOS.....U7      ! *.U67      ! *.U10      ! $FC0000-$FCFFFF,
                    !            !            ! Lo

 Gesehen in der H.A.N.D


               Patch fr TOS 1.4 aus der ST_Computer  1/90
               -------------------------------------------

 Patch 1:
 Beim Warmstart wurde bisher das GEMDOS-Datum auf das Einstellungsdatum
 des TOS (6.4.1989) gestellt und dann geprft, ob die MEGA-Uhr vorhanden
 ist. Falls ja, wurde ihr Inhalt ins GEMDOS-Datum und die GEMDOS-Zeit
 bertragen. Jetzt wird zustzlich, falls die MEGA-Uhr nicht vorhanden
 ist, die Uhr des Tastaturprozessors gelesen und falls sie einen
 gltigen Wert hat als GEMDOS-Zeit bernommen. ATARI hat im neuen TOS
 diese Funktion schon implementiert, durch einen Programmierfehler
 arbeitet sie jedoch nicht richtig. ST-Besitzer, die keine batterie-
 gepufferte Uhr haben, brauchen die Zeit jetzt nur noch beim Einschalten
 des Rechners zu stellen.

 FC0448 6A18   bpl.s $FC0462
 ----------------------------
 nderung im EPROM U4(HI-0)

 Patch 2:
 Der Boot-Device-Fehler ist behoben, so da der Enviroment-String richtig
 gesetzt wird.

 FC04B8 3039  move.w $000446.I,d0
 --------------------------------

 nderung im Eprom U4(HI-0)

 Patch 3:
 Eine falsche Stack-Korrektur in der Routine, die Auto-Ordner-Programme
 ausfhrt, konnte unter ungnstigen Umstnden zu Abstrzen fhren.

 FC0C7C DEFC 000C        add.w #12,a7
 FC0C80 4A40             tst.w d0
 FC0C82 6668             bne.s $FC0CEC
 FC0C84 3F3C 0007        move.w #7,-(a7)
 FC0C88 2F38 0984        move.l $0984,-(a7)
 ------------------------------------------
 nderung im Eprom U4(HI-0) und U2(LO-0)

 Patch 4:
 Fastload (bei NEC Laufwerken mit Vorsicht zu genieen)

 FC1516 7C10             moveq #$10,d6
 -------------------------------------
 nderung im Eprom U7(LO-0)

 Patch 5:
 Dieses Patch ist dem Auto-Ordner Programm von ATARI entnommen und
 behebt einen Fehler bei der Einstellung der seriellen Schnittstelle.

 FC3A3E B07C 0003        cmp.w #3.d0
 FC3A42 6214             bhi.s $FC3A58
 FC3A44 660E             bne.s $FC3A54
 FC3A46 6008             bra.s $FC3A50
 FC3A48 4E71             nop
 FC3A4A 4E71             nop
 FC3A4C 4E71             nop
 FC3A4E 4E71             nop
 --------------------------------------
 nderung in Eprom U4(HI-0) und U2(LO-0)

 Patch 6:
 Auch dieser Patch stammt aus ATARI's Patch-Programm und behebt einen
 Fehler des AES bei der Suche des Dateinamens in einer kompletten
 Pfadeingabe.

 FE411E 226F 0004        move.l 4(a7),a1
 FE4122 2449             move.l a1,a2
 FE4124 4A19             tst.b (a1)+
 FE4126 66FC             bne.s $FE4124
 FE4128 66FC             move.b -(a1),d0
 FE412A B3CA             cmp.l a2,a1
 FE412C 650C             bcs.s $FE413A
 FE412E B03C 005C        cmp.b #$5C,d0
 FE4132 6706             beq.s $FE413A
 FE4134 B03C 003A        cmp.b #$3A,d0
 FE4138 66EE             bne.s $FE4128
 FE413A 5289             addq.l #1,a1
 FE413C 2009             move.l a1,d0
 FE413E 4E75             rts
 FE4140 4E71             nop
 FE4142 4E71             nop
 FE4144 4E71             nop
 FE4146 4E71             nop
 FE4148 4E71             nop
 --------------------------------------
 nderung in Eprom U2(HI-2) und U5(LO-2)

 NDERUNG IN DER TOS.IMG DATEI (danach erst aufsplitten)

 Patch           Adresse         alt             neu

  1             $448            $6418           $6A18

  2             $4B8            $1039           $3039

  3             $C7C            $5C4F           $DEFC
                                $4A40           $000C
                                $666A           $4A40
                                $3F3C           $6668
                                $0007           $3F3C
                                $2F39           $0007
                                $0000           $2F38

  4             $1516           $7C14           $7C10

  5             $3A40           $FFFF           $0003
                                $6714           $6214
                                $1140           $660E
                                $0020           $6008
                                $670A           $4E71
                                $C03C           $4E71
                                $00FD           $4E71
                                $6704           $4E71

  6             $2411E          $4E56           $226F
                                $0000           $0004
                                $48E7           $2449
                                $0104           $4A19
                                $2A6E           $66FC
                                $0008           $1021
                                $4A1D           $B3CA
                                $66FC           $650C
                                $6002           $B03C
                                $538D           $005C
                                $BBEE           $6706
                                $0008           $B03C
                                $650C           $003A
                                $0C15           $66EE
                                $005C           $5289
                                $6706           $2009
                                $0C15           $4E75
                                $003A           $4E71
                                $66EC           $4E71
                                $528D           $4E71
                                $200D           $4E71
                                $F801           $4E71

 DIE NDERUNG NACH EINEM AUFSPLITTEN IN 6 TEILE

 Patch   Eprom   Adresse         alt             neu


   1     HI-0    224             6461            6A61

   2     HI-0    25C             1000            3000

   3     HI-0    63E             5C4A            DE00
                                 663F            4A66
                                 002F            3F00
                                 0009            2F09

         LO-0    63E             4F40            FC0C
                                 6A3C            4068
                                 0739            3C07
                                 0084            3884


   4     LO-0    A8B             1424            1024

   5     HI-0    1D20            FF67            0062
                                 1100            6660
                                 67C0            4E4E
                                 0067            4E4E

         LO-0    1D20            FF14            0314
                                 4020            0E08
                                 0A3C            7171
                                 FD04            7171

   6     HI-2    208F            4E00            2200
                                 4801            244A
                                 2A00            6610
                                 4A66            B365
                                 6053            B000
                                 BB00            67B0
                                 650C            0066
                                 0067            5220
                                 0C00            4E4E
                                 6652            4E4E
                                 20F8            4E4E

         LO-2    208F            5600            6F04
                                 E704            4919
                                 6E08            FC21
                                 1DFC            CA0C
                                 028D            3C5C
                                 EE08            063C
                                 0C15            3AEE
                                 5C06            8909
                                 153A            7571
                                 EC8D            7171
                                 0D01            7171



                      Zwei Betriebssysteme im ST
                      --------------------------

 Es ist mglich mit Hilfe der Epromm's vom Typ (27512) zwei
 Betriebssysteme in den ST einzubauen.
 Da diese Epromm's bis auf Pin 1 gleich sind ist der Einbau
 sehr einfach.
 Mit diesem kann man dann zwischen zwei 32 kB-Bereichen im
 Eprom hin- und herschalten d.h zwischen zwei 'Bnken' auswhlen.
 Liegt der Eingang an Masse, ist die untere hlfte
 des Eprom's adressiert, liegt er auf 5V,ist die obere hlfte dran.

 Es werden 6 stck 28polige Sockel gebraucht,die spter in den Rechner
 auf die schon vorhandenen Sockel aufgesteckt werden.
 Von jedem Sockel sollte nun Pin 1 so gebogen werden des er beim
 einstecken in den Rechner nicht mehr in den vorhandenen Sockel
 passt.
 Wer lieber auf die Sockel verzichten mchte und lieber an den
 Epromm's rumbiegen will.....kann auch das Beinchen von Pin 1 so
 vergewaltigen das es zwar noch in die Fassung eines Eprommers
 passt,aber eben nicht mehr in den IC-Sockel im Rechner.

 Nun werden alle Pin's mit der Nummer 1 mit einem Draht verbunden.
 An den Sockel'n oder an den Epromm's ,das ist mir egal.
 Es sieht nun so aus,das sechs Sockel jeweils mit dem Pin 1 zusammen-
 hngend auf dem Tisch liegen.
 Die Drahtstcke sollten jedoch so noch so lange sein, das sich das
 ganze noch bequem in den Rechner stecken lsst.

 Diese Leitung schliesst man an den mittleren Kontakt eines
 Einpoligen Umschalters an, an die beiden anderen Anschlsse werden
 nun Masse und 5V angeschlossen. Masse und +5 Volt kann man sich
 irgendwo im Rechner 'besorgen'.
 Natrlich geht das auch am Sockel,Pin 14 = GND / Pin 28 = +5V )
 Sicherer wird es am Druckerportstecker sein,dort in der nhe befindet
 sich die breite Masseleiterbahn die um die ganze Platine verluft.
 Auch sind dort Widerstnde zu finden die mit einem Anschluss direkt
 mit der 5 V Versorgungsspannung verbunden sind.

 Der ROM-Inhalt wird mit einem 'ROMSAVE.PRG' direkt aus dem Rechner
 auf eine Diskette geschrieben....als Datei oder eben schon gesplittet
 fr die 6 Epromdateien.
 Welche beiden TOS-Versionen sich ein jeder in seinen Rechner einbauen
 mchte.......soll sich jeder selber berlegen.
 Die Auswahl ist ja gro genug.
 Man sollte allerdings darauf achten das in ein jedes Eprom auch
 wirklich nur das rein kommt was auch gebraucht wird.
 Z.B Eprom U2 27512.....
 Es kommt dann auf die untere 'Bank' der Inhalt U2 vom TOS 1.0
               auf die obere  'Bank' der Inhalt U2 vom TOS 1.4

 Auch ist zu bedenken,das eine Umschaltung nur bei AUSGESCHALTETEM !
 Rechner stattfinden sollte!!.

 In der ST 2/90 steht das alles genauestens beschrieben,auch wie man
 den Inhalt der Epromm's brennt.

 Aus der ST_Computer 2/90



                         Erweitern oder nicht ?
                         ----------------------

 Speichererweiterung fr die ST-Rechner sind preiswerter geworden,so ist
 es jetzt mglich den Rechner doch noch etwas zu erweitern.
 Noch vor knapp einem halben Jahr waren die Speicherchips noch sehr
 teuer.Nun kann man doch schon fr 14DM die begehrten Megabit-Chips
 bekommen,auch die 256K-Bit Chip's sind im Preis erheblich billiger
 geworden,sie kosten so um die 5 DM pro Stck.
 Das lst es zu die ST-Rechner auf verschiedene art und weise zu erweitern.
 Teil's mit den 'Huckepack ltungen',teils mit Steckbaren oder ltbaren
 Erweiterungsplatinen.

 Die steckbaren Speichererweiterungen stellen hierbei die einfachste,
 aber leider auch die etwas teuere Lsung dar.
 Steckbare erweiterungen gibt es in den grssen 512Kbyte, 2.5Mbyte und auf
 4Mbyte.
 Die einigermaen brauchbaren Platinen werden von z.B von Gentec oder
 H&S vertrieben,man kann die Platinen teilweise bestckt oder als
 Leerkarte bei diesen Firmen bekommen.
 Allerdings lst die Lieferzeit von 2-3 Monaten eines manchen ST Zubehr
 Lieferranten die Lust schwinden.
 Warum diese Lieferzeiten entstehen ist mir schleierhaft.
 (Anscheinend ist nicht alles was einen Namen hat auch gut !!?)

 Eine Erweiterung auf 2.5Mbyte ,voll bestckt zum einstecken kostet
 momentan ca.600 DM ,auf 4Myte das doppelte.
 Diese (fast) fertige Lsungen sind natrlich fr die meisten User auch
 noch zu teuer (mir auf jeden fall).
 Also kommen eigentlich nur die Leerkarten,oder Huckepack ltungen
 in frage......
 Beim bestellen einer Leerkarte mu auf alle flle genau das Baujahr und
 der Rechnertyp angegeben werden,vollsteckbare Platinen eigenen sich
 nur fr Rechner bei denen der Shifter und die MMU gesockelt sind.

 Platinen gibt es auch fr die Mega-Serie,wobei hier jedoch das
 nachtrgliche Einlten von IC-Sockeln und das bestcken mit Megabit
 Chip's vorzuziehen ist,weil wesentlich einfacher.

 Sollte die MMU nicht gesockelt sein,gibt es noch die mglichkeit eine
 'teilltbare' Platine zu benutzen.
 Es mssen dann,je nach Hersteller bis zu 18 Drhte auf der Rechnerplatine
 angeltet werden......
 Das sollten nur Leute machen die wissen wie man einen Ltkolben anfassen
 mu,(das ist kein Witz).
 Ausserdem ist es spter etwas 'lstig' die Erweiterung mal eben aus dem
 Rechner herraus zu nehmen,
 es mu dann eben wieder geltet werden,was der Rechnerplatine eben nicht
 immer gut bekommt.

 Die Steckbare sowie die teilltbare Lsung bentigt ausserdem einen
 gesockelten Shifter (Videochip). Die Platinen bestitzen einen Stecksockel
 der anstelle des Shifters in dessen Sockel eingesteckt wird.
 Der vorher ausgebaute Shifter wird in der RICHTIGEN richtung nun auf die
 Erweiterungskarte gesteckt,notfalls mu man sich die steckrichtung des
 Shifter's voher markieren.

 Bei manchen Rechnermodellen mu der Abschirmkfig der sich um den Shifter
 herum befindet zur Platinenmitte hin entfernt werden.
 (In Richtung der MMU)
 Die Drhte, die bei der teilltbaren Platine herrumhngen werden bis auf
 die Stromversorgung alle in der nhe der MMU von unten auf der Rechner-
 platine verltet.
 Diese Arbeit verlangt etwas Fingerspitzen gefhl,die Ltaugen an der MMU
 sind sehr nah beieinander,zu schnell sind 2 Ltaugen miteinander verbunden
 was dann mit Sicherheit zu Fehlfunktionen fhrt.
 Auch zerstrungen einzelner Ram-Bausteine sind nicht auszuschlieen.
 Die Restlichen verbindungen sind ja durch den Shiftersockel gewhrleistet.
 Zu Beachten ist natrlich die mitglieferte Einbauanleitung,die je nach
 Hersteller mehr oder weniger gut ist.
 Meist sind sie jedoch Bebildert,was die sache vereinfacht.

 Der Einbau einer vollsteckbaren Platine gestaltet sich naturgem etwas
 einfacher,da hier nicht geltet werden mu.
 Alle Verbindungen werden durch das aufstecken auf den Shiftersockel
 sowie einer kleinen MMU-Adapterplatine hergestellt.

 Die MMU-Adapterplatine ist mit einem Flachbandkabel mit der Erweiterungs-
 platine verbunden.
 Das Verbindungskabel ist Hersteller bedingt, genau so kurz bzw. lang
 das die Adapterplatine nur in einer richtung auf die MMU aufsteckbar ist.
 Beim aufstecken der Platine sind die Ministeckkontakte auf der unterseite
 mit besonderer Vorsicht zu behandeln,sie sind sehr empfindlich und sehr
 schnell verbogen.
 Auch knnte das herrumfingern an den Stiften kann nach einiger Zeit zu
 korrosion fhren,was auch nicht unbedingt sein muss.
 Die Stifte des MMU-Adapters keinesfalls zwischen die Kontakte der MMU
 und des Sockels stecken,der MMU-Sockel hat etwas zu seinen usseren
 Rdern hin die gleichen Kontakte nocheinmal,
 nur dahinein werden die Beinchen der
 Adapterplatine gesteckt,auch nur so ist eine sichere Kontaktgabe
 gewhrleistet.
 Im andern fall wrde man die feinen Kontaktzungen des MMU-Sockel
 soweit verbiegen,das ein sicherer sitz des MMU-Chips unmglich ist.

 Man sollte auf keinen Fall die Adapterplatine zuerst auf die MMU stecken,
 ein Hantieren mit der eigentlichen Erweiterungsplatine belastet die
 Steckverbindung sowie das Flachbandkabel unntig.

 Bei allen Platinenlsungen ist darauf zu achten das die Speicherchip's
 die richtige,markierte Einbaulage bekommen.
 Die Platine lsst sich im ausgebauten zustand am einfachsten mit den
 Speicherchip's bestcken,wenn die Platine im Rechner schon gesteckt ist
 knnen durch das eindrcken der Chip's in die 16 oder 32 Chip Sockel
 beschdigungen an der Platine ,des Shiftersockels oder der eigentlichen
 Rechnerplatine auftreten.
 Die Fehler die daraus entstehen knnen sind unter umstnden schwer zu
 lokalisieren und nur mit geeigneten Messmitteln (Osilloskop) Ohmeter
 und einem Atari Testmodul zu finden.
 Ein Werkstatt aufenthalt knnte die folge sein.

 Manche Platinen erzeugen nach einem lngeren Betrieb des Rechners ein
 leichtes Bildschirmflimmern (meist kaum zu sehen).
 Das kommt durch die jetzt etwas erhhte Stromaufnahme aus dem Netzteil des
 Rechners,eine Abhilfe bringt das verstrken der masseverbindung zur
 Erweiterungsplatine in etwa durch auflten einer zustzlichen Masse-
 verbindung oder durch verstrken der Masseleiterbahnen auf der Platine.
 Diese Dinge treten nicht grundstzlich bei allen Erweiterungen auf,....
 keine Panik.....meist sind es etwas ltere Modelle,bei denen das
 Netzteil schon ausgelastet ist. Und die ursprnglich auch ja nur fr
 512K bzw. 1 Mbyte Ram gedacht waren.

 Leider lst sich die Funktionsfhigkeit einer solchen Erweiterung nun
 mal eben nur im Rechner testen, wenn alle Schritte der Einbauanleitung
 gemacht wurden,die Platine(n) auf festen sitz kontrolliert wurden ....
 knnte man den Rechner eigentlich mal ausprobieren.
 Monitor anschlieen, eventuell die Diskettenlaufwerke nicht vergessen,
 Festplatten,Modem und Drucker sind nicht erforderlich....
 auch braucht das Gehuse erstmal nicht zugeschraubt werden.
 Ein Test der Rechnerplatine mit angeschlossener Tastatur auf einer
 isolierten Tischauflage reicht erstmal aus,zugeschraubt wird erst wenn
 alles in Ordnug ist.
 Auch werden wir beim zuschrauben des (Orig. Rechnergehuse) auf die
 verschieden langen Schrauben achten .......(gell)
 Sonst gibt es ein paar Dellen auf der Oberseite !

 Nach dem Einschalten nicht erschrecken wenn der Rechner sich nicht
 innerhalb der gewohnten Zeit mit dem Desktop meldet,der neue Speicher
 braucht etwas Zeit beim Systemstart.
 Der Rechner testet beim einschalten die Speicherkonfiguration,das bedeutet
 das 512K oder 1Mbyte Speicher schneller beschrieben und gelesen wird
 wie ein Speicher mit 2.5 Mbyte oder gar 4 Mbyte.
 Man kann dann den vorhanden Speicher mit dem Installieren einer grossen
 Ramdisk oder der Info funktion von z.B 1St Word ausprobieren.
 Auch gibt es gengend andere Programme mit denen sich die
 Systemkonfiguration ausgeben lsst,mit einem Monitor kann man auch
 versuchen in die neuen Speicheradressen zu schreiben (je nach ausbau
 verschieden) und es dann wieder zu lesen.
 Bei einer Erweiterung auf 2.5 Mbyte mssten sich so etwa 2.48 Millionen
 freie Bytes melden. (C64 ?)
 In Gfa-Basic lst sich die sache mit (fre(0) erfragen.

 Nach diesem Test kann man das Zeug wieder in das Gehuse einbauen und
 sich ber den grsseren Speicher freuen.

 Fr alle die ihren Rechner nur um zustzliche 512K auf 1 Mbyte
 erweitern wollen....
 Gilt fr 260/520 Rechner !
 Benutzt wurde eine Speicherweiterungskarte der Fa.CSF,es wurde diese Karte
 gewhlt da sie ordentlich und robust aufgebaut ist.
 Und auch von Technischen Laien ohne grere Probleme eingebaut werden kann.
 Der Erweiterungskarte liegt eine Einbauanleitung in form eines DIN A4
 Blattes bei,die mehr oder weniger ausreichend ist!
 1.
 Den Rechner durch entfernen der 6 Schrauben auf der unter-
 seite ffnen...........
 2.Oberes Gehuseteil entfernen,Tastatur aus der halterung nehmen und
 vorsichtig das Keyboardkabel abziehen,dann die 6 Blechlaschen des
 Abschirmbleches geradebiegen und die Blechhaube nach oben abziehen.

 3.Als nchstes die Blechabdeckung des Videoshifters entfernen........
 (Nach oben abziehen,sie ist nur gesteckt)
 4.Den Rechner mit der Stromversorgungsbuchse nach rechts hinten auf den
 Tisch legen,jetzt den Blechrahmen der Shifterbox mit einem Scharfen
 Seitenschneider,links in richtung der MMU ausschneiden........
 (In Richtung der beiden Quadratischen Chips)....
 am einfachsten den ganzen Blechrahmen Auslten,der Deckel passt eh nicht
 mehr!
 5.Den Metallbgel der MMU Vorsichtig! entfernen und die kleine Adapter-
 platine vorsichtig in die Fassung drcken.......
 Achtung nicht die Anschlusstifte der Adapterplatine zwischen die Anschluss-
 beinchen der MMU und des Sockels drcken,das geht nicht.!!!!
 Der MMU-Sockel hat die kontakte etwas entfernt von den Anschlussbeinen
 nochmal,hierhinein mssen die Stifte der Adapterplatine...........
 Sie passt nur in eine Richtung !!
 den Rest der Erweiterung zur Seite legen.............
 6.Den Videoshifter langsam aus der Fassung hebeln,Richtung merken !
 Jetzt die Erweiterungskarte mit der Stiftreihe in die Fassung des Video-
 shifters drcken,(das geht etwas schwer)
 Es geht auch nur in eine Richtung,in der anderen Richtung ist das Kabel
 zur Adapterplatine zu kurz.
 7.Jetzt den Videoshifter in der gemerkten Richtung auf die dafr
 vorgesehene Fassung der Erweiterungskarte stecken und alles auf festen
 Sitz kontrollieren.(Besonders die Adapterplatine auf der MMU)

 8.Die Tastatur wieder anstecken und auf die vorgesehene stelle legen,
 Netzteil,Monitor und Floppy anschliessen,dann Einschalten ........
 In Basic lsst sich der freie Speicherplatz mit (? fre(0)) abfragen......
 Einfacher ist es eine Ramdisk mit 700K zu installieren,oder ein Programm
 zu laden welches auch Auskunft ber den Ram-Speicher erteilt.
 z.B Ramtest.Tos oder hnliches!!
 9.Alles Ausschalten und den Rechner wieder zuschrauben,natrlich achten
 wir auf die verschieden langen Schrauben.....oder ?
 (Es gibt sonst so Hssliche Beulen auf der Oberseite)
 So und dann kann es richtig losgehen.........
 Mit 1Mb Ram geht die Post ab..........
 Bei normalen Rechnern ohne geladene ACC's mssten so ca.910Kb frei sein.


 Ein jeglicher Speicherausbau der ST Serie wird im Speicherkonfigurations-
 register festgehalten welches sich an der Adresse $ FF 8001 befindet.

 8 Bit-Ram Konfigurationsregister  $FF8001
 ACHTUNG! nur in den 4 unteren Bit's wird der Ausbau festgehalten.

 Bit 3 2 1 0           Speicher      Konfiguration
 -------------------------------------------------
                       BANK 0        BANK1
 -------------------------------------------------
     0 0 0 0           128K          128K
     0 0 0 1           128K          512K
     0 0 1 0           128K          2Mb
     0 0 1 1           reserviert
     0 1 0 0           512K          128K
     0 1 0 1           512K          512K
     0 1 1 0           512K          2Mb
     0 1 1 1           reserviert
     1 0 0 0           2Mb           128K
     1 0 0 1           2Mb           512K
     1 0 1 0           2Mb           2Mb
     1 0 1 1           reserviert
     1 1 x x           reserviert

 Die Bestckung der Rechner-Rambnke kann mit 64Kbit,256Kbit
 und mit 1Mbit-Chip's erfolgen,die zustzlichen Erweiterungskarten
 lassen allerdings nur die bestckung mit 256kBit und 1Mbit-Chips zu.

 Die Aufgabe des Registers besteht darin die unterschiedlichen
 Ausbaustufen zu einem durchgehend adressierbaren Speicherbereich zu
 verbinden. Egal mit was bestckt wurde.
 Dieses Konfigurationsregister kann beschrieben und gelesen werden.
 Irgendwelche exotischen,erfundene andere Bankbelegungen werden immer
 mit einem Busfehler belohnt.

 Erweiterungen auf 2.5 /3 /4 / 4.5 /5 Mbyte werden mit
 1Mbit Chips 511000- zugriffszeit zwischen 70 u. Max 100 Ns
 bestckt. z.B (Siemens)
 Die Erweiterungen auf 512K werden meist mit dem
 256Kbit Chip  41256- zugriffszeit zwischen 70 u. Max 120 Ns
 bestckt.
 Vereinzelt hat es vor einiger Zeit auch Platinen gegeben z.B auf 2.5 Mbyte
 die eine wahlweise bestckung mit 256K oder 1Mbit Chips zugelassen
 haben,ob die noch gehandelt werden kann ich nicht sagen.

 Neuerdings werden auch Ram-Erweiterungen von bis zu 14 Mbyte auf einer
 Platine angeboten,die Preise dafr sind allerdings horrend.
 Sobald ich erfahre wie diese mchtige Erweiterung mit dem Rechner
 verbunden wird ,gibt es hierzu eine Sondermail.

 Wem die Platinen lsung zu teuer ist mu dann auf die
 selbstgestrickten Erweiterungen aus den Fachzeitschriften zugreifen,
 z.B der recht guten beschreibung aus der c't
 oder anderer Zeitschriften. Es sollte dann allerdings wirklich nur
 von erfahrenen Ltern gemacht werden.
 Der eingriff in den,ja eigentlich funktionierenden Rechner ist hier
 schon gravierend und ist an manchen stellen spter,wenn es eventuell nicht
 geklappt hat unter Umstnden nicht mehr rckgngig zu machen.
 So wird bei einer Aufrstungsanleitung empfohlen die alten Speicherchips
 mit einem Seitenschneider abzuschneiden,um die schnippel dann besser
 Auslten zu knnen,wie zum Teufel soll man das wieder rckgngig machen.

 Abgeschnitten bleibt abgeschnitten....oder ?
 Auch bieten einige Wald und Wiesenanbieter Speicherweiterungen zum
 selbst einbau an,die manchmal kein Techniker einbauen kann.

 So mssen dann die Chips in irgendwelche lcherliche,schief
 ausgesgte (Versuchboard's) Platinen
 eingeltet werden,die wiederum dann mit blanken Drahtenden eben
 mehr schlecht wie recht mit der Rechnerplatine verbunden wird.

 In den meisten Rechnermodellen sind die Speicherchips eben mal ein-
 geltet,weil Atari kein Geld fr ein paar Sockel ausgeben
 wollte.
 Nun muss ja bei einer Aufrstung auf z.B 4 Mbyte der gesamte,schon
 vorhandene Speicher ausgeltet oder Abgeschnitten werden.....
 (Gesehen bei einer Telefonnummern-Speichererweiterungsfirma)
 (Ich glaub,es wei jeder was gemeint ist !?)    (Kostenpunkt 1200.- DM
 und so)
 Natrlich kann man den Rechner ja auch (gegen Aufpreis) zur Aufrstung
 einschicken......     (oder so !?!?)

 Die meisten Pin's der Speicherchips sind auf der Rechnerplatine
 durchkontaktiert und auf der Platinenoberseite bzw. unterseite mit
 sehr dnnen Leiterbahnen verbunden.
 Beim Auslten der vorhanden Chip's kommt es nun vor das man beim
 aushebeln der Speicher eine solche Durchkontaktierung mit aus dem Loch
 herausreist,an der sog. Hohlniete hngt dann die Leiterbahn......
 die sich dann wie eine Wurstpelle wunderschn von der Platine lst.
 Mit einem Satz........der Rechner ist im Eimer !
 Beim Abschneiden der Chip-Beinchen ist das risiko zwar etwas geringer,
 aber dafr lassen sich die Speicherchips nur noch in den Abfall befrdern.
 (Funktionieren wrden sie ja schon noch,aber ohne beine ?)

 Auch das Auslten der abgeschnittenen Beinchen ist ein reines Gedulds-
 spiel........256 Lcher ...hem !
 Hiervon sei Abgeraten,es spart eine menge rger....und Geld.

 Etwas anderes ist es mit dem Huckepack auflten von neuen Speichern
 auf die bereits vorhandenen Speicher.
 Man kann so sehr gnstig zu etwas mehr Speicher kommen,einfach ist es
 so z.B einen 520STM auf 1 Mbyte aufzursten.
 Es mssen in diesem falle auch nur einige Pins der neuen Ram's
 nachverdrahtet und herangefhrt werden,
 die anderen Pins werden ja mit dem 'unterman' verltet.

 Was allerdings auch keinen weiteren ausbau mehr zulsst.
 Es ist aber die schnellste und billigste Methode zu 1 Mbyte Speicher
 zu kommen.
 Beim Auflten solcher zustzlicher Chips sollte man auch auf einen kleinen
 Abstand zu dem unteren IC einhalten,er dient der besseren Luftzirkulation
 und somit einer lngeren Lebensauer der Speicher.
 Eine genaue Beschreibung zu geben whre allerdings mhselig,zumal diese
 Aufrstanleitung in jedem Soderheft zu finden ist.
 Das Huckepack auflten von Megabitchips ist grundstzlich auch mglich
 da die Pinkompatibilitt teilweise gegeben ist.
 Ausnahmen sind die zustzliche Adressleitung ,2 Pins mehr und eine leicht
 unterschiedliche Pinbelegung.
 Diese unzulnglichkeiten mssten dann mit einem etwas grsserem
 Verdrahtungsaufwand beseitigt werden,der allerdings auch nur von
 gebten Leuten vorgenommen werden sollte.
 Die vielen 'Drhtchen' die dann zu sehen wren sind nicht schn,aber
 der Rechner htte somit auch ohne Platine 2.5 Mbyte Ram.

 Eine Reperatur oder ein austausch des Speichers wrde sich bei dieser
 Lsung hchst umstndlich und Zeitaufwendig gestalten.
 Im grossen und ganzen sind solche Erweiterungen mehr 'zusammengebastelt'
 als 'Erweitert' ,auch wird niemand fr diese Art der Aufrstung eine
 Funktionsgaratie geben oder bernehmen wollen.
 Und der weniger gebte User sollte sowieso die Finger davon lassen.

 Die zu allen Lsungen zu bevorzugenden Megabit-Speicherchips kann man
 in fast allen gngigen Elektronik-Versandfirmen bekommen,die aussnahme
 sind die groen Elektonik-Versandhuser.
 Die Chips werden in den meisten Computerfachzeitschriften wesentlich
 billiger angeboten,zumal diese Anbieter auf Tagespreisbasis arbeiten.
 Man kann auf diese Art und Weise einen gnstigen Einkaufspreis erzielen
 der sich noch verbilligt wenn sich einige Leute ihre Rechner gemeinsam
 Erweitern wollen.
 Die Preise werden dann meist noch mal nach mengen gestaffelt,d.h man
 kann die Chips (bei einer Abnahme von ca.200-300 Stck) zu einem
 super Preis bekommen.

 Mit einem solch aufgerstetem Rechner lsst es sich viel bequemer
 Arbeiten,z.B sind endlich die groen DTP-Programme ohne einschrnkung
 benutzbar,der Rechner lsst sich mit geeigneter Software 'teilen'
 d.h es ist mglich mehrere Programme gleichzeitig im Speicher zu
 haben,zwischen denen dann bei Bedarf nur umgeschaltet wird.
 Auch ist das arbeiten mit einer groen Ramdisk kein problem mehr,da
 einfach genug Ram vorhanden ist,eine Ramdisk die ein komplettes
 Programm einschliesslich der zu bearbeiten Dateien beinhaltet ist
 einfach nicht zu bertreffen.
 Auch muss nicht bei jedem Bootvorgang berlegt werden welche .ACC's
 mitgeladen werden oder nicht.
 Es fllt einfach nicht mehr in's Gewicht.

 (c)1990 MRT


3. Romport ...Verschiedene mglichkeiten.................................


    Der Modulschacht oder auch Romport.....ein vielseitiges 'Loch'
    -------------------------------------------------------------

 Der Romport des AtariST ist sicherlich eine der vielseitigsten
 Schnittstellen dieses Rechners.
 Entgegen aller voraussagen,das dieser Port nur 'lesend' benutzt werden
 knnte sind mittlerweile sehr viele Zusatzkarten zum einstecken
 zu bekommen,die den Romport auch anderweitig nutzen.

 Mittlerweile gibt es fr den Romport Eprommbrenner,Digitizer
 Scanner und jede menge anderer Hardwaremodule die eigentlich
 recht problemlos zu betreiben sind.

 Zu beachten ist das alle Erweiterungen nur in den Rechner
 gesteckt werden sollten, wenn dieser Ausgeschaltet ist.
 Das gleiche gilt fr das entfernen von Erweiterungen,niemals
 im eingeschalteten Zustand !
 Auch eine unbedachte Bastelei an diesem Port kann recht teuer
 werden.Da die Datenleitungen eben ungepuffert,wie das bei den
 Billigherstellern mal so ist,mit dem CPU-Bus verbunden ist.

 Zu den Anschlssen und deren Funktion im einzeln gibt es nicht viel
 zu sagen,es liegt eben fast der gesamte CPU-Bus an dieser
 Steckerleiste an. Wer eine genaue erklrung aller Pin's der
 Romportbuchse braucht, sei auf die diversen Hardwarehandbcher
 verwiesen.

 Die wohl grte Anwendung besteht wohl bei den sog. Rom-Modulen,die
 eigentlich den internen Romspeicher erweitern sollten.
 Sie bestehen aus einer Steckplatine die 2,4 oder sogar mehrere
 Eproms auf einer Karte vereinigt.
 Leider wird auch beim Atari ST noch immer das lstige
 'Bankswitching' verwendet......(und das bei einem 16bit Rechner)??
 So da sich immer nur ein 128Kbyte groes 'Fenster' ber den ganzen
 Kartenbereich verschieben lsst.
 Durch geschickte Programmierung der Module und der Software welche
 die Modulsoftware in den Rechner holt,fllt dieses manko jedoch
 kaum ins Gewicht.
 Es gibt also auch Epromkarten (Bnke) die 512K und mehr beherbergen,
 allerdings sollte man fr solche Karten auch schon eine gute
 Anwendung haben....den der Preis ist hoch.

 Nun lassen sich eben solche Rom-oder auch Eprom-Module natrlich nicht
 nur dazu verwenden den Rechner zu Testen ,so wie das z.b Atari macht.

 Auch lassen sich komplette Rechner-Bootvorgnge darin speichern,selbst
 grere Programme lassen sich bequem auf einer 'Epromkarte' ablegen.
 Eine Epromkarte sollte mindestens zwei,besser vier freie Epromsockel
 aufweisen....somit dann sichergestellt whre das eben auch grere
 vorgnge in ihr Platz finden.
 Die auf einer solchen Steckkarte enthaltenen Programme werden beim
 Anklicken praktisch in nullzeit in den Arbeitsspeicher bertragen und
 ausgefhrt. Die Zeitersparnis liegt klar auf der hand.
 Nicht auf solche Karten gebrannt werden sollen,Programme die Kopier-
 geschtzt sind oder in denen sich whrend des Betriebes etwas
 verndert...zb.Harlekin oder hnliches.
 Gut geeignet scheinen Kopierprogramme,Diskmonitore oder Acc's...
 Festplattentreiber oder hnliches.

 Um Programme auf solche Epromkarten zu bringen sind einige
 Arbeitsschritte notwendig.

 An erster Stelle im ersten Eprom auf einer solchen Karte sollte die
 'Magicnumber' stehen,die wie folgt aussieht : $ABCDEF42 an dieser Nummer
 erkennt der Rechner das es sich um ein ausfhrbares Programm,bzw.
 es sich um ein 'Programmodul' handelt.
 Sollte an dieser stelle : $FA522255F stehen wird der Rechner weder
 das GEM noch das AES laden bzw. Initalisieren da er davon ausgeht das
 ein sog. Testmodul im schacht steckt.
 Ein eingestecktes Testmodul bewirkt auch keinerlei Bootvorgang oder
 hnliches.

 Das auf der Testkarte enthaltene Programm enthlt in der regel ein
 Monitorprogramm oder eben eine Testsoftware fr das Rechnersystem.
 Andere Programme whren auch ziemlich sinnlos.
 Wenn auf ein solches 'Eprom-Programm-modul' eines oder auch mehrere
 (je nach gre) Programme aufgebracht werden,wird noch ein sog.
 Header bentigt,der unbedingt ab der Adresse : $FA0004 beginnen sollte.
 (Adress-Offset)

 Die Reihenfolge:
 Zuerst kommt die Magische Nummer,gefolgt von : $00000000 wenn kein
 weiters Programm in dem Modul enthalten ist......
 Die nchste Langwort-adresse sollte den Initialisierungscode enthalten,
 denn das System bentigt informationen ber das Programm.
 Auch wird hier festgelegt wann und wo das System in welche Routine
 springt.
 Der genaue Zeitpunkt wird durch das hochwertigste Bit bestimmt:

 TABELLE:

      0  Routine wird vor allem anderen gestartet. (Testmodul)
      1  Ausfhren vor dem Starten von GEM
      3  Bit 3 erzeugt auch einen Start vor dem GEM,allerdings nur bei
         Rechnern ohne Romtos.
      5  Es handelt sich um ein .ACC
      6  Es handelt sich um eine .TOS Anwendung
      7  Bit 7 legt fest,das es sich um eine .TTP anwendung handelt,
         welche zum Betrieb noch Parameter bentigt.

 An der Adresse des nchsten Langwortes steht dann die Startadresse des
 eigentlichen Programmes.
 In den beiden danach folgenden Worten (keine Langwrter) knnen dann
 noch Datum und die Uhrzeit enthalten sein.
 Das Langwort zum schlu enthlt die gesamte Programmlnge in bytes...
 der nachfolgende String sollte dann noch den kompletten Programmnamen
 enthalten,den Stringabschlu veranstaltet dann ein :$00 .
 Das ist alles notwendig um zu erkennen um wieviele Programme und um
 welche Art von Programmen es sich handelt.

 Um die Sache zu vereinfachen, bieten manche Anbieter von Eprommern
 in ihrer Software bereits vorgefertigte 'Modulsoftware' an....
 damit ist es wesentlich einfacher sich selber 'Module' zu erzeugen
 und eigene Programmdateien in Epromms zu brennen....

 Leider ist die benutzung von mehreren Modulen an einem Rechner nicht
 ganz unproblematisch,die Federleiste welche den herrausgefhrten stecker
 bildet verkraftet nicht ohne weiteres das hufige Umstecken.
 Die Kontaktfedern sind nach ca. 1 Jahr so ausgeleiert das eine richtige
 Kontaktgabe nicht mehr gewhrleistet ist.
 Die folge davon sind hufige 'Selbstresets' des Rechners oder eventuell
 auch ein Defekt an dem GLUE Chip.
 Manchmal lassen sich auch bestimmte Programme nicht mehr starten bzw.
 kehren nach dem Anklicken immer wieder zum Desktop zurck.

 Man sollte dann zuerst die beiden Steuerleitungen ROM 3+4 auf ihre
 Funktion hin berprfen.
 Auch knnte die Verschmutzung einiger Kontaktfedern vorliegen,da sich
 durch hufiges Umstecken von den Leiterplatinen immer wieder kleine
 partikel der Verzinnten oder Vergoldeten Steckflchen lsen und eben
 an den Kontaktfedern hngenbleiben.
 Auch wird auf diese Art und weise immer wieder Staub an diese
 Steckverbindung herangefhrt.
 In solchen Fllen hilft dann meist etwas Elektronik-Kontaktspray und
 ein Wattestbchen oder hnliches.
 Sollte es dann noch immer zu ausetzern kommen ist auch das leichte
 nachbiegen der Kontaktfedern erlaubt....sicherer ist allerdings der
 Austausch der ganzen Buchse.

 Zu umgehen ist dieses Problem mit einem Romporttreiber und eventuell
 einem Romportexpander.
 Der Treiber bernimmt es die gesammten Anschlsse des Romport's zu
 Puffern bzw. so zu Verstrken so da es mglich ist die Verwendeten
 Karten auch in einiger entfernung sicher zu betreiben.
 Das eignet sich besonders dann wenn man seinen Rechner in ein anderes
 Gehuse umgebaut hat,und der Romport eh nicht besonders gut zugnglich
 ist.
 Ein sog. Expander ermglicht es nun auch an den Romport gleich zwei oder
 bei entsprechendem Ausbau auch vier verschiedene Karten gleichzeitig
 zu betreiben,d.h es ist natrlich immer nur eine Karte aktiv.
 Die anderen Karten verbleiben aber trozdem passiv gesteckt.
 Der Expander bietet die mglichkeit entweder per Software oder
 manuell mit einem Umschalter zwischen den Karten zu whlen.

 Es knnen somit die verschiedesten Karten 'fest' in das Rechnergehuse
 integriert werden.
 Das Funktioniert selbsverstndlich auch mit den 'Dongels' mit denen
 manche Softwarehersteller ihre Programme schtzen.
 Als Basis fr diesen Artikel dient der Porttreiber und der Portexpander
 aus der c't 1988 Heft 5 Seite 142 und 1987 Heft 9 Seite 50.
 Die c't bietet fr beide Baugruppen die Platinen und ein GAL 20V8 an.

 Mittlerweile gibt es Anbieter die beide Baugruppen fertig aufgebaut und
 getestet anbieten.
 Auch eine Eprommbank mit vier Stecksockeln bietet die gleiche
 Zeitschrift an.

 Diese beiden Baugruppen haben den vorteil das eben direkt am Rechner
 nichts mehr gesteckt bzw. stndig abgezogen werden mu.
 Die Karten bzw. die eingestecken Module verhalten sich im passiven
 Zustand vllig 'unsichtbar' fr den Rechner so da der allgemeine
 Betrieb nicht eingeschrnkt wird.

 Die Pinbelegung des Expansionsport (Mega ST)

  1= D4             2= D5             3= D3              4= D6
  5= D2             6= D7             7= D1              8= D8
  9= D0            10= D9            11= AS             12= D10
 13= UDS           14= D11           15= LDS            16= D12
 17= R/W           18= D13           19= DTACK          20= D14
 21= BG            22= D15           23= BGACK          24= GND
 25= BR            26= A23           27= GND            28= A22
 29= CLK           30= A21           31= GND            32= GND
 33= HALT          34= A20           35= RESET          36= A19
 37= VMA           38= A18           39= E              40= A17
 41= VPA           42= A16           43= BERR           44= A15
 45= NMI           46= A14           47= INT 5          48= A13
 49= INT 3         50= A12           51= FC 2           52= A11
 53= FC 1          54= A10           55= FC 0           56= A9
 57= A1            58= A8            59= A2             60= A7
 61= A3            62= A6            63= A4             64= A5

 Nicht zu Verwechseln mit dem ROMPORT der ausserdem nur 40 polig ist !
 Die Pinbelegung des 40 poligen Romport:

  1= +5V            2= +5V            3= D14             4= D15
  5= D12            6= D13            7= D10             8= D11
  9= D8            10= D9            11= D6             12= D7
 13= D4            14= D5            15= D2             16= D3
 17= D0            18= D1            19= A13            20= A15
 21= A8            22= A14           23= A7             24= A9
 25= A6            26= A10           27= A5             28= A12
 29= A11           30= A4            31= ROM 3          32= A3
 33= ROM 4         34= A2            35= UDS            36= A1
 37= LDS           38= GND           39= GND            40= GND

 Hier nun der Romportexpander im prinzip,die schaltung ist der c't
 5/88 entnommen.
 Mit dem Taster kann zwischen den beiden Port's A/B umgeschaltet
 werden,die Karte auf dem jeweils unbenutzen Port bleibt fr den
 Rechner unsichbar.

 Die genaue Bauteilebeschriftung musste aus grnden
 einer abartigen vervielfltigung anderer, von mir abgezeichneten und
 Elektronisch verarbeitbarer Schaltbilder und Tip's entfallen !

 Der Schaltplan ist auch in Original gre vorhanden,mit
 Beschriftung,falls es jemand nachbauen mchte.
 Ausserdem in der c't zu finden !




















   Bild 1: Prinzip des Romportexpander aus der c't 5/88 ohne
           den Pfostenverbinder zum Anschlu einer zweiten
           Platine.


 Entstanden unter verwendung des Scheibenkleister II ,des
 Hardware Handbuch fr Atari ST und der c't.

 (c) 1990 MRT


 Der Romport-Expander aus der c't macht an manchen Rechnern probleme.

 Die Symtome sind, das sich lange Programme die in Eprom's gebrannt wurden
 sich nicht laden lassen oder der
 Rechner sich beim zugriff auf eine der eingesteckten Karte aufhngt.
 Oder aber auch verschiedene Systemfehlermeldungen auftauchen,z.B auch
 2 - 6 Smilies.

 Es handelt sich dabei um ein Timing-Problem auf dem Systembus, entweder
 sind die Kabel zu lang oder die Treiberbausteine auf dem Romport-Buffer
 sind anfllig gegen strstrahlungen anderer Bauteile oder gerte.

 Mit hilfestellung eines STarNet-Users bin ich dem problem auf die
 schliche gekommen. (Danke nochmals an der User,unbekannterweise !!)

 Eine zu schwache Spannungsversorgung des Rechners kann oder ist
 die erste schwachstelle im System ,man sollte auf der Expanderkarte
 mindestens GENAU 5 Volt DC messen knnen. Das macht man am besten mit
 einem Oszilloskop, da man dort auch genau die Spannungseinbrche
 bewundern kann.
 Wenn das Oszi angeschlossen ist ,sollte man den Rechner auch ruhig mal
 was 'schaffen' lassen ,....dann kann man besser erkennen wann der
 Rechner die grsste Leistung aus dem Netzteil zieht.

 Spasshalber mal an der Rambank messen ,....vorne alles klar....weiter
 hinten an den Ram's ....trotz Sttzkondensatoren .....
 .....Bolschoy Katastophje.....
 Einbrche ohne ende,trotz 200 Watt Netzteil !

 hnlich verhlt es sich auf der Epromkarte bei einem Lesezugriff der
 CPU....

 Eine erste Hilfestellung ist das anbringen von strkeren Masseverbindungen
 bis zu der stelle an der der Buffer im Rechner steckt oder man schliet
 die Spannungsversorgung des Expanders nochmal direkt
 (ber eine Steckverbindung) am Netzteil an.
 Das ist die sicherste Methode.
 Auf der Expanderplatine befindet sich ein Tantal-Elko 10uF / 25Volt ,den
 tauscht man bei Versorgungschwierigkeiten am besten gegen einen Topf-Elko
 der grsse 100 oder 220uF /25 Volt aus !
 Es ist dabei auf die Baugrsse zu achten,bei einem sehr grossen Exemplar
 dieser gattung kann es sein das sich auf der Pfostenleiste fr den
 2.ten Expander kein Stecker mehr einstecken lsst,...also Vorsicht.

 Bei einem Rechner welcher noch nicht durch diverse Schaltnetzteile und
 sonstige Erweiterungen verunstaltet ist,sollte man auf alle flle fr
 diese Erweiterung ein externes Netzteil vorsehen.
 Man unterbricht zu diesem zweck auf der Bufferplatine die 5 Volt
 versorgung aus dem Rechner (Nicht die Masseverbindung) und schliesst auf
 dem Buffer die 5 Volt des externen Netzteiles an .....Masse (Minus)
 natrlich an masse !
 Die beiden Massepotentiale mssen unbedingt gleich sein, da ansonsten
 keine Signalbertragung stattfinden kann.

 Sicherlich liegt es auch an den verwendeten Eproms,die schnellsten sind
 mit sicherheit die die am besten Funktionieren werden.
 Die Zugriffszeit der Epromms sollte nicht ber 170nS liegen, mit Eprom's
 die eine Zugriffszeit von 200nS besitzen kann man zwar Versuche machen,
 wird aber,so wie ich auf keinen grnen Zweig kommen !
 120 oder 150nS kosten ca. 6 DM pro Stck,also keine grosse Ausgabe...

 Der nchste schritt ist weniger schn, funktioniert aber....Smtliche
 IC's die sich auf der Platine befinden werden an ihren Versorgungspin's
 mit einen 100nF Kondensator berbrckt...
 Eventuell auch unter den Eprom's auf der Epromkarte,das sind ja die
 grssten 'Sauger'....
 Das blockt die Betriebsspannung zustzlich etwas ab ....und siehe da,
 die Programme werden sich laden lassen.
 Die Eprom's und die Umschaltlogik bekommen dadurch etwas mehr 'Luft`
 und die Timingprobleme gehren der vergangenheit an.

 Man kann vorher selbstverstndlich auch noch das Flachbandkabel zwischen
 Buffer und Expander auf exakt die bentigte lnge abschneiden , das wirkt
 auch meist schon Wunder.
 Je lnger das Kabel , desto anflliger ist die Sache gegen Strungen...
 entgegen der behauptung aus der c't ....es wrde mit Kabel bis zu
 2m lnge Funktionieren....
 Das Timing auf dem Bus ist Problematisch !!
 (Und bleibt es auch,selbst mit Buffer)

 ids
    MR.T 10/90



 4. Steckverbindungen am ST..............................................


                       Stecker und Pin's am Atari ST
                       -----------------------------
 Fr den Anschlu von Koppler und Modem's,Druckern und sonstigen
 Peripheriegerten sind meist ganz unterschiedliche Anschlukabel
 fllig,die man natrlich auch selbst machen kann.

 Fr den Betrieb des Dataphone 21-23d kann zur Ausntzung aller
 Funktionen folgendes Kabel bentzt werden.
 ------------------------------------------------------------------------
  DATAPHONE              RECHNER
  ---------              -------
       TXD 2-----2 TXD   TRANSMITT DATA
       RXD 3-----3 RXD   RECEIVE   DATA
       DSR 6----22 RI    TRANSMITT DIRECTION
           I
     BRTS 19             BRCKE ZWISCHEN 6+19 GARATIERT DEN 75 B CARRIER
       GND 7-----7 GND   MASSE
       CD  8-----8 CD    CARRIER DETECT
 ------------------------------------------------------------------------
  MODEM                  RECHNER
  -----                  -------
       TXD  2-----2      TXT TRANSMITT DATA
       RXD  3-----3      RXD RECEIVE   DATA
       RTS  4-----4      RTS TRANSMITT DIRECTION
       CTS  5-----5      CTS CLEAR TO SEND
       DSR  6-----22     RI "ONLINE ANZEIGE"
       GND  7-----7      GND  MASSE
        CD  8-----8      CD CARRIER DETECT
       DTR 20-----20     DTR DATA TERMINAL READY
 ------------------------------------------------------------------------
   RECHNER (HOST)        RECHNER         (Nullmodemverbindung)
   -------------         -------
       TXD  2---------3  RXD
       RXD  3---------2  TXD
       RTS  4---------5  CTS
       CTS  5---------4  RTS
       GND  7---------7  GND
       CD   8         8  CD
            I         I       Mit den Brcken zwischen 8+6+20 kann man
       DSR  6         6  DSR  dem IBM "einreden"das die Gegenstelle "da"
            I         I       ist. (Er Glaubt's nicht immer)
      DTR  20         20 DTR  (Bei Atari nicht unbedingt Erforderlich!)
                              Der Rechner setzt DTR und Signalisiert sich
                              selbst einen anliegenden Carrier und
                              die Betriebsbereitschaft der Gegenstelle.

 Dieses Kabel weicht etwas von dem Offiziellen Nullmodem Kabel ab.......
 Funktioniert aber meistens (Besonders bei IBM-Rechnern)!
 ------------------------------------------------------------------------

 Druckerkabel fr die Centronics Drucker/Schnittstelle

   RECHNER                   PRINTER
   -------                   -------
     1-----------------------1  STROBE                 SYNCRONISATION
     2-----------------------2  DATA 1
     3-----------------------3  DATA 2                  D
     4-----------------------4  DATA 3                  A
     5-----------------------5  DATA 4                  T
     6-----------------------6  DATA 5                  E
     7-----------------------7  DATA 6                  N
     8-----------------------8  DATA 7
    10                      10  ACK
    11----------------------11  BUSY                   BEREIT FR EMPFANG
    12 BIS 17               12  -
    17                      13  SELECT                 ON ODER OFFLINE
                            14  AUTO FEED XT           WAGENRCKLAUF
                            15  -
                            16  SIGNAL GROUND          SIGNAL MASSE
                            17  CASE GROUND            GEHUSE MASSE
                            18  +5V (PRINTER OUTPUT)   5 V AUSGANG
    19 BIS 25--------19 BIS 25  LOGIC GROUND           ELEKTONIK MASSE
                            31  PRIME                  INITIALISIERUNG
                            32  ERROR                  STRUNGS AUSGABE
                            33  SIGNAL GROUND          SIGNAL MASSE


 Nicht alle Pin's brauchen zum Betrieb mit dem ST verbunden zu werden,die
 gestrichelten Verbindungen sollten gengen.Die Pinbelegung der Drucker-
 schnittstelle ist dem Handbuch des Panasonic KXP 1091 entnommen und
 entspricht der Schnittstelle eines Standart Paraelldruckers.
 ------------------------------------------------------------------------

                   S T I F T E   U N D   P I N ` S

 ------------------------------------------------------------------------
 Die MIDI-Buchsen:
 ----------------
  MIDI-OUT                                    MIDI-IN
  -------                                     -------
  1- THRU Transmit Data                       1- Nicht Belegt
  2- Abschirmung                              2- Nicht Belegt
  3- THRU Loop Return                         3- Nicht Belegt
  4- Out Transmit Data                        4- In Receive Data
  5- Out Loop Return                          5- In Loop Return
 ------------------------------------------------------------------------
  Harddiskport  DMA                           Monitorbuchse
 --------------------                         -------------
  1- data 0                                   1- audio out
  2- data 1                                   2- composit sync.
  3- data 2                                   3- ?
  4- data 3                                   4- monochrome sensor
  5- data 4                                   5- audio in
  6- data 5                                   6- grn
  7- data 6                                   7- rot
  8- data 7                                   8- + 12 V (10 milli)
  9- select                                   9- hor. sync.
 10- IR interrupt anforderung                10- blau
 11- masse                                   11- monochrome signal
 12- rcksetzen                              12- vert. sync.
 13- masse                                   13- masse
 14- ACK (besttigung)
 15- masse
 16- A
 17- masse
 18- R/W lesen/schreiben
 19- DR daten anforderung
 ------------------------------------------------------------------------
                         Romport-- Modulschacht
                         ----------------------
  1- dc +5V                              20- adress 15
  2- dc +5V                              21- adress 8
  3- data 14                             22-   "    14
  4- data 15                             23-   "    7
  5- data 12                             24-   "    9
  6- data 13                             25-   "    6
  7- data 10                             26-   "    10
  8- data 11                             27-   "    5
  9- data 8                              28-   "    12
 10- data 9                              29-   "    11
 11- data 6                              30-   "    4
 12- data 7                              31- Rom sel.3
 13- data 4                              32- adress  3
 14- data 5                              33- Rom sel.4
 15- data 2                              34- adress  2
 16- data 3                              35- Rom sel.4
 17- data 0                              36- adress  1
 18- data 1                              37- LDS Data Stobe low
 19- adress 13                           38-40- Masse
-------------------------------------------------------------------------
  RS 232 (Serielle)                      V24 Centronics Parallele
  ----------------                       ------------------------
  1- Schutzerde                          1- Cent. Strobe
  2- Sendedaten                          2- data 0
  3- Empfangsdaten                       3- data 1
  4- RTS                                 4- data 2
  5- CTS                                 5- data 3
  6- nicht belegt                        6- data 4
  7- Signal Masse                        7- data 5
  8- DCR                                 8- data 6
  9-19 - nicht belegt                    9- data 7
 20- DTR Data Terminal Ready            10- nicht belegt
 21- nicht belegt                       11- Cent. BUSY
 22- Ring Indikator                     12-17 - nicht belegt
 23-25 - nicht belegt                   16-25 - masse
 ------------------------------------------------------------------------
  Floppybuchse                          Mausbuchse
  ------------                          ----------
  1- RD lesedaten                       1- hoch xb
  2- Select Seite 0                     2- runter xb
  3- Masse (Logik)                      3- links
  4- Index-Impuls                       4- rechts
  5- Select Laufwerk 0                  5- nicht belegt
  6- Select Laufwerk 1                  6- linke maustaste
  7- Masse (Logik)                      7- +5V
  8- Motor an                           8- masse
  9- DI Richtung ein                    9- rechte maustaste
 10- Schritt Impuls (Step)
 11- WD Schreibdaten
 12- WG Schreibgatter
 13- Spur 00
 14- Schreibschutz
 ------------------------------------------------------------------------
 Joystickbuchse                         520/260 Strombuchse
 --------------                         -------------------
  1- hoch                               1- +5V
  2- runter                             2- nicht belegt
  3- links                              3- masse
  4- rechts                             4- +12V
  5- nicht belegt                       5- -12V
  6- feuer                              6- +5V
  7- +5V                                7- masse
  8- masse
  9- nicht belegt
 ------------------------------------------------------------------------
  Die Angaben beziehen sich auf die Orig.Atari Schaltplne von 1988
  fr die Rechner 520/520+/260/1040/MEGA Serie....
 ------------------------------------------------------------------------

        A T A R I  > >  M A C I N T H O S H   V E R B I N D U N G

 ------------------------------------------------------------------------

   Verbindungskabel: Atari ST - Macintosh

   Bentigt werden: SubD 25 polig, weiblich (fr ST),
                 SubD 9  polig, mnnlich (Macintosh),
                 und ein 3-poliges Kabel.

 Verbindungsliste:

 Atari ST              Macintosh
 --------              ---------
  Pin 2   -------------  Pin 9
  Pin 3   -------------  Pin 5
  Pin 7   -------------  Pin 1

  Pin 4
    |
  Pin 5

  Pin 6
    |
  Pin 8
    |
  Pin 20

 Verbindungskabel: Atari ST - Macintosh Plus

 Bentigt werden: SubD 25 polig, weiblich (fr ST),
                 Mini Din 8 polig mnnlich (Macintosh plus),
                 und ein 3-poliges Kabel.

 Verbindungsliste:

 Atari ST              Macintosh
 --------              ---------
  Pin 2   -------------  Pin 5
  Pin 3   -------------  Pin 3
  Pin 7   -------------  Pin 4

  Pin 4
    |
  Pin 5

  Pin 6
    |
  Pin 8
    |
  Pin 20
 ------------------------------------------------------------------------

 (c) 1986-90 MRT



 5. Monitorumschalter...................................................


           MONITORUMSCHALTER IM ATARI ST MIT INTERNEM MODULATOR
           ----------------------------------------------------
 Wenn jemand einen ST mit eingebautem Modulator besitzt gibt es eine
 recht einfache lsung zwischen MONO / FARBE umzuschalten.
 Z.b gibt es Modulatoren von Galaktik oder anderer Hersteller,die aber
 erst ein FBAS/HF Signal liefern wenn der ST auch wirklich im Farbmodus
 arbeitet.
 Dazu msste dann allerdings der MonoMonitor stndig abgesteckt werden.

 In der normalen Monitorbuchse des ST steckt der Monochrome Monitor und
 an der FBAS oder TV Buchse steckt ein Farbfernseher oder Monitor.
 (Gleichzeitig)
 Um nun Umschalten zu knnen,wird der ST geffnet und an der
 Monitorbuchse der Pin 4 zwischen Platine und Buchse
 unterbrochen,natrlich recht sorgfltig !!

 Die neue Verbindung besteht aus einem einfachen Einschalter (1* Ein)
 und 2 Drhten.

  Platine     Schalter       Monitorbuchse
  Pin4 *-------/ ----------* Pin4

 Es ist eigentlich ganz einfach,der Pin 4 (Monochrome Sensor)
 signalisiert dem ST das der MonoMonitor angeschlossen ist,
 folglich arbeitet unser ST in der hchsten Auflsungsstufe....
 Wird der Schalter nun geffnet,heist das fr unseren ST....es hat
 jemand den MonoMonitor abgesteckt....,und es wird in die Farbauflsung
 umgeschaltet (Allerdings ber einen Reset).
 Diese Schaltung Funktioniert natrlich nicht wenn jemand beide Atari
 Monitore besitzt (SM124 / SM1224).
 Bei allen andern enfllt dann das lstige entfernen des MonoMonitors
 bei Farbetrieb,man muss nicht stndig "Hinter den Computer kriechen"
 um die sache Umzustecken.

 (c) 87 MRT



 6. Farbe selber machen ?...............................................



                    RGB/FBAS - WANDLER FR ATARI ST
                    -------------------------------
 Nach dem sich manche einen ST Computer zugelegt haben
 sollte man sich eventuell Gedanken ber Farbige Bilder machen.
 Da die ST's meist mit einem Monochrome Monitor gekauft werden ist es
 nicht besonders einfach Farbprogramme laufen zu lassen.
 Die sogenannten Farbemulatoren die sich so im umlauf befinden sind auch
 nicht das gelbe vom Ei,sie bringen eher nach als vorteile mit sich.
 Vorteile bietet der 520STM mit seinem eingebautem HF-Modulator........
 doch leider hat er auch nur den halben Speicher...
 Besitzer eines TV mit EURO-SCART haben es da besonders einfach,man muss
 sich blo das dazu passende Kabel kaufen und schon geht's rund.
 Nun gibt es die Mglichkeit einen HF-Modulator zu kaufen.......
 leider sind diese "Zustze" leider nicht gerade billig und oft lsst
 auch die Bildqualitt zu wnschen brig !

 Manche bringen es gerade mal so auf C64er Qualitt.....
 Das es Natrlich auch anders geht ist keine Frage....
 Leser der C'T werden die Schaltung kennen oder schon gebaut haben.
 In der C'T SPECIAL 3/88 ist der Wandler nochmals genaustens Beschrieben
 mit Layout und Schaltplan,die fertige Platine gibt es im Platinenversand
 der C'T und kostet 22 DM.Die anderen Bauteile kommen so in etwa auf
 20 DM ...
 Kernstck der Schaltung ist der MC 1377 von Motorola..ca. 7 DM
 Er beinhaltet einen Kompletten RGB/Fbas-Wandler der extern nur mit
 wenigen passiven Bauelementen beschaltet wird.
 Es wird somit mglich OHNE Eingriff in den Rechner Farbbilder auf einem
 TV darzustellen (ber Zustzlichen HF-Modulator) d.h die Schaltung
 liefertein komplettes Farb-Video Signal welches zum Ansteuern
 von Videorecordern
 oder eines Monitor/TV's mit sogenantem Fbas Eingang gengt.
 (Video Chinch)
 Spezialisten kommen natrlich auf die Idee mit dem jetzt vorhanden Fbas-
 Signal einen HF-Modulator,der aus einem Sinclair Spectrum oder aus lteren
 Commodore Computern ausgebaut wird,anzusteuern (Was auch ganz gut klappt!!!)
 Ich habe die Schaltung nachgebaut und betreibe Sie seit langem mit
 verschiedenen Rechnern ....(260/520+)
 Die Platine sollte in ein Gehuse eingebaut werden,belftet der MC1377
 wird etwas warm !

 Das trgt der Betriebssicherheit ungemein zu gute ,ausserdem fingert da
 nicht jeder daran herum. (Da Flimmert's sonst so)
 Benutzt man nur das PAL/Fbas-Signal ist die Bildqualitt relativ gut
 RGB Monitorbenutzer werden an der Bildqualitt zwar zu meckern haben,
 aber deshalb haben sie ja einen EXTRAmonitor.
 -----
 Wie Funktioniert es:
 Um aus einem RGB-Signal ein Fbas-Signal zu generieren werden die Signale
 RGB in einer Matrix gemischt,dabei entsteht ein Signal das die Helligkeits-
 werte des Bildes beschreibt.Dazu wird ein Farbtrger von 4,433168 MHz
 Moduliert um die komplette Information bertragen zu knnen.
 Dabei ist dann fr jede Farbe eine bestimmte Phasenlage zustndig,die mit
 jeder bertragenen Zeile um 180 Grad gedreht wird.Als Erkennung fr den
 Empfnger da eine Information vorliegt mu noch das Burst-Signal mit
 bertragen werden,zusammen mit den V und H-SYNC. Signalen ergibt sich
 dann das Komplette Bildsignal.

 Der Abgleich der Fertig aufgebauten Schaltung ist nicht besonders
 Schwierig aber auch nichts fr laien....
 Wenn alles noch mal kontrolliert ist,probiert man das ganze am besten
 einfach aus.
 Dazu sollten alle Potis erstmal in mittenstellung gebracht werden und
 dann mit Gefhl LANGSAM verdreht werden bis erst mal "Irgendwas"
 auf dem Bildschirm zu sehen ist.

 Sollte das Bild nur zur hlfte sichtbar sein oder etwas verzerrt
 muss ein 50/60Hz Umschaltprogramm mitgebootet werden.
 Ich habe diese Schaltung als besonders "Nachbaufreundlich" empfunden
 da Sie auch auf Anhieb einwandfrei Funktioniert hat,somit sollte es
 mglich sein das es auch Leute nachbauen knnen die etwas weniger
 mit Elektronik zu tun haben.
 Es ist ausserdem auch die anscheinend billigste lsung,der kostenaufwand
 fr alle Teile einschlielich Platine hlt sich stark in grenzen.

 Es sollte lediglich auf eine "Lowcost" mglichkeit hingewiesen werden.

 Aus der C'T



 7. Fremdmaus am ST......................................................



            Anschluss der ARMSTRAD PC-Maus an den ATARI ST
            ----------------------------------------------
 So,hier wie versprochen der Anschluss der Armstrad Maus an den Atari ST,
 der anschluss gestaltet sich eigentlich recht einfach,da die ST-Maus
 eigentlich mechanisch der Armstrad entspricht.

 Natrlich ist der innere Aufbau nicht vllig gleich gestaltet,nur die
 funktion ist gleich.
 Als gravierendster unterschied ist die anzahl der Lcher in den scheiben
 zwischen den Lichtschranken. Die Atarimaus ist deshalb mit ihrem Zeiger
 auf dem Bildschirm etwas langsamer als die Maus von Armstrad.

 Bei benutzung dieser Maus kann schon fast auf die verwendung der
 Software-Mausbeschleuniger verzichtet werden,sie verschwenden dann nur
 wertvollen Speicherplatz.

 Bei einer benutzung der Maus wird die bewegung ber den Tisch mittels
 eines 'Gummiballs' der sich unten in der Maus befindet auf die mechanik
 innerhalb der Maus bertragen.
 Dadurch werden fr die X + Y Richtung zwei Lichtschranken durch
 rotierende Lochscheiben unterbrochen...
 Die Elektronik in der Maus hat einzig und alleine die Aufgabe die Impulse
 der Lichtschranken in saubere Rechtecksignale zu wandeln.
 Nur solche wird der Rechner 'verstehen'....
 Die Impulse werden ber die Adern XA/XB sowie YA/YB in den Rechner
 transportiert,die Tastenimpulse ber die Leitungen M1 + M2 ....
 die restlichen Leitungen dienen der Spannungsversorgung der Maus-
 elektronik mit +5Volt aus dem Rechner.

 Wenn man nun eine 'fremd' Maus an seinen Rechner anschliessen mchte
 sollte man auf einige gleichheiten achten so z.b das die Impulse
 wie oben erklrt mit 4 Leitungen in den Rechner kommen...
 Fr den Atari ST sollten diese Signale aus gleichmssigen Rechteck-
 flanken bestehen,da es hier sonst zu schwierigkeiten kommen kann.
 Wenn die Unterbrechungsscheiben ein paar Lcher mehr haben,kann nur
 von vorteil sein....
 Allerdings drfen die Signale bei schneller bewegung der Maus nicht
 verwaschen ...sie sollten sauber bleiben.

 Von Vorteil ist auch wenn die Maustasten genau wie bei der Atari ST
 Maus aus zwei Tasten besteht.
 So ist eine Anpassung fr unsere verhltnisse leichter.

 Leider knnen sich die verschieden Hersteller solcher Computer-Muse
 auch nicht auf einen gemeinsamen Anschluss einigen,so das also fast
 jede Maus eine eigene Steckerbelegung hat.
 Die meisten Stecker sind fest mit dem Anschlusskabel der Maus
 verschweisst, so das sich eine nderung nur durch ffnen der Maus oder
 durch Abschneiden des Anschlussteckers erreichten lsst.

 Die Pin's der Atari ST Maus sind wie folgt belegt:
 -------------------------------------------------
 Pinnummer:        Funktion:
    1              XB / Hoch
    2              XA / Runter
    3              YA / Links
    4              YB / Rechts
    5              NC
    6              M1 / linke Taste
    7              5V+
    8              GND
    9              M2 / rechte Taste

 Wenn schon jemand die Armstrad Maus geffnet hat werden jetzt einige
 gemeinsamkeiten auffallen.
 Es ist genau wie in der Atari ST Maus !
 Nur die Pinbelegung der Anschlusstecker stimmt nicht berein....







                                                Die Leitungen lassen sich
                                                bequem mit einem Ohm-
                                                meter ausmessen.
                                                Vorsicht ist bei dem +5V
                                                und dem Masseanschluss
                                                GND walten zu lassen.
                                                Die Signalleitungen des
                                                Rechners sind eigentlich
                                                schon recht robust
 ausgelegt,man sollte es aber trozdem nicht auf einen Kurzschluss
 ankommen lassen.
 Man kann den Stecker an der Maus abschneiden und einen normalen
 Handelsblichen 9 poligen D-Sub Stecker verwenden,dessen Pin's dann
 nach dem Anschlussplan belegt werden sollten.
 Besitzer eines 1040 ST oder eines Rechners dessen Joystick und
 Mausstecker auf der unterseite der Tastatur herrauskommen mssen sich
 einen sehr schmalen 9 pol. D-Sub Stecker besorgen.
 Da die normale Ausfhrung fr die ffnung im Rechner zu breit ist.

 Das ganze Anschlusskabel lsst sich durch herrausziehen eines 9 poligen
 Platinensteckers in der Maus entfernen.
 Es eignet sich als Verbindungskabel jedes hochflexible 8 polige
 Rundkabel (Joystickkabel).
 Steuerleitung mit Abschirmung knnte etwas zu steif werden,was dann
 spter mit sicherheit die Bewegungsfreiheit der Maus einschrnkt.
 Wenn jemand das ganze Kabel wegen Kabelbruch oder sonstigem
 Austauschen mchte,muss der in der Maus befindliche Stecker
 geknackt oder eben die Adern direkt mit der Platine verltet werden.
 Diese Arbeiten mssen mit einer gewissen Genauigkeit gemacht werden
 wer will schon die Maus 2-3 mal aufschraube n.

 Mit sorgfalt ist auf die Lichtschranken zu achten,sehr leicht kann eine
 Lochscheibe brechen oder sich aus ihrer Lagerung entfernen.
 Die Maus ist dann somit unbrauchbar geworden,von der verwendung von
 Klebstoff und hnlichem ist dringend abzuraten.
 Der Klebstoff kann ziemlich schnell durch seine Anwesenheit die
 'Aussicht' der Lichtschranken einschrnken..

 Wenn die Anschlussarbeiten beendet sind kann man die Maus testen
 in dem man die Versorgungsspannung anlegt und mit einem Messgert
 (Ossi) die Impulsleitungen der Maus ausprobiert..
 Sollte alles richtig sein kann man die Maus auch ohne Umschweife direkt
 in den Rechner stecken...(wehe dem der nicht auf den richtigen Anschluss
 von +5Volt und Masse geachtet hat.)

 Mit der neuen Maus kann genauso wie mit der Atari ST Maus gearbeitet
 werden. Die Zeigerbewegung auf dem Bildschirm ist jetzt etwas schneller
 als mit der Original Maus...
 Auch zur verwendung bei einem Ausfall der Original Maus gedacht,da die
 Armstrad Maus nur ca.die hlfte der ST Maus kostet.

 Leider ist die Armstrad Maus genau wie die ST Maus ein richtiger
 Mllsammler....d.h das auch diese Maus von Zeit zu Zeit gereinigt
 werden sollte, Haare Staub und sonstigs verklebt die Antriebsrollen
 was zu Ungenauigkeiten beim positionieren fhrt.

 (c)1989 MR.T



 8. Trick's im Desktop ?................................................



                      MASTER's OF THE DESKTOP.INF
                      --------------------------
 Es folgt eine kurze Beschreibung ber die Funktion der einzelnen
 Zeilen in der DESKTOP.INF Datei
 Die maximale Lnge der Datei darf 1024 Byte betragen.....laut Atari.
 Jede Zeile fngt mit " # " an, das dem Rechner mitteilt das die darauf
 folgenden Daten fr die Systemeinstellungen bentigt werden.

 #a: In dieser Zeile wird die Konfiguration der RS232 Schnittstelle
     festgehalten.
 ........................................................................
 #a000000 Das heist das die erste 0 die Betriebsart VOLLDUPLEX festlegt.
 Byte Nr.         $0     $1     $2       $3       $4       $5
 ------------------------------------------------------------------------
 Bedeutung:   Duplex    Baud    Par     Bits   Protokoll  8.Bit
 ------------------------------------------------------------------------
 Zeichen in
 Desktop.INF
 ------------------------------------------------------------------------
     0         voll     9600    none      8        -        ja
     1         halb     4800    odd       7     xon/xoff    nein
     2                  1200    even      6     RTS/CTS
     3                   300              5     Beides
     4                 19200
     5                  3600
     6                  2400
     7                  2000
     8                  1800
     9                   600
     :                   200
     ;                   150
     <                   134
     =                   110
     >                    75
     ?                    50
 ........................................................................
 ------------------------------------------------------------------------
 Ungefhr das gleiche sagt die Zeile aus die mit #b beginnt,diese Zeile
 ist fr die einstellung der Druckerschnittstelle zustndig.Die Zeile mu
 immer mit klein " b " bezeichnet werden,die voreingestellten parameter
 der Zeilen a und b werden aber nicht ohne weiteres vom TOS bernommen.
 Die Daten werden z.B vom Kontrollfeld bernommen, dann wird die
 entsprechende Hardware im Rechner damit versorgt.
 #b001100
 ------------------------------------------------------------------------
 Byte Nr.         $1        $2       $3            $4         $5
 Bedeutung
 ------------------------------------------------------------------------
 Eingesetztes     Typ      Farbe?    Auflsung    Qualitt    Papier
 Zeichen
 ------------------------------------------------------------------------
     0         Matrix-       ja      1200 P/Z     Parallel    Manuell-
               Drucker                                        Einzelblatt

     1         Typenrad      nein    960 P/Z      Seriell     Endlos
-------------------------------------------------------------------------
.........................................................................
 #c  Die Zeile mit dem kleinen " c " gibt ber die benutzten Farben
     und einige andere kleine einstellungen Auskunft.
     Die Bytes $0-$2F legen die Farbdarstellung fest (3 Byte = 1 Farbe)
     Die werte bewegen sich zwischen 0-7 wie gehabt !
     Das Byte mit der Nummer $30 ist fr die Geschwindigkeit des
     Mausklick's zustndig.(Das 49te Zeichen in der Kette)
     Die werte hierfr bewegen sich zwischen 0-4
     Das Byte $31 verursacht den Keyklick ..... (0 oder 1)
     Byte $32 schaltet die Software Glocke an oder aus...
     Die Bytes $33 und $34 (52+53 Stelle) beinhalten die Zeit der Tasten-
     wiederholung. (Werte zwischen 1 - 46 sind zugelassen)
     Und die letzten beiden Zahlen geben an wie schnell die Taste wieder
     auf dem Bildschirm dargestellt wird.
 ........................................................................
 #d
     Ist relativ unbekannt,kommt aber immer vor !
 ........................................................................

 #D
     Mit dem groen " D " wird das aussehen der Icons festgelegt.
     Der Erste wert ist immer $FF...
     00 = Diskstation
     01 = Ordner Icon
     02 = Das ist der Mlleimer
     03 = Programm Icon
     04 = Datei Icon
     Danach folgt meist eine Maske der Dateien die vom Tos dargestellt
     werden sollen.

     Muster der Zeile :   #D FF 01   @  *.*@
 ........................................................................
 #E
     Hier wird Festgehalten wie das Betriebsystem Kopiervorgnge
     behandelt.
     Untenstehende Tabelle gibt Auskunft ber die einzelnen Bits der
     ersten
     Zahl.Die zweite Zahl,das erste Zeichen (0 oder 1) sagt aus ob der
     Blitter Chip Ein od. Ausgeschaltet ist.
     Das zweite Zeichen gibt die momentane Auflsung an 3= High
                                                        2= Mid
                                                        1= Low
     Beispiel:   #E 18 13
     Diese Zeile sagt aus das TOS lsch,kopier und bei verwendung von
     TOS 1.4 berschreibwarnmeldungen ausgibt.Die Dateien sind
     Alphabetisch sortiert und das Directory wird mit GEM-Icons
     Dargestellt.
     Weitere Einstellungen kann man aus der Tabelle entnehmen



 ------------------------------------------------------------------------
 Bit Nr.     $0      $1      $2      $3      $4      $5      $6      $7
 ------------------------------------------------------------------------
 Bedeut.  Tos 1.4               Kopier-   Lsch-   Directory-     Darstel.
          ber-                 best-    best-     ordnen
          schreibt              tigung    tigung                   durch

                      frei
 ------------------------------------------------------------------------
    0        ein !                 aus       aus    00:Alphabet.    Icons
                                                    01:Nach Datum
                                                    10:Nach Gre   Text
    1        aus !                 ein       ein    11:Extension
 ------------------------------------------------------------------------
 ........................................................................
 #F
     #F 03 04   @ *.TOS@
     Hier meldet die Desktop Information dem GEM welche Dateien als TOS-
     Programm gestartet werden soll.
     Die Zeile wird bei Verwendung der Funktion " Anwendug Anmelden "
     folgendermaen Aussehen...
     #F 03 04   TEST.TOS@  *.DOC@
     Es wrde bedeuten das,wenn man im Desktop eine Datei mit dem
     Extender .DOC anklickt sofort das Programm TEST.TOS gestartet wird.
     Diese Zeile sieht bei TOS 1.4 etwas anders aus, die Funktion ist die
     gleiche.
     Die Pfadnahmen drfen natrlich auch wesentlich lnger sein.

 ........................................................................
 #G
     Hier wird Festgelegt welche Programme unter GEM gestartet werden.
     Die Grundeinstellung ist ungefhr so:
     #G 03 FF *.PRG@ @
     Wie bei "F" Zeilen knnen voreinstellungen fr Autostarts gemacht
     werden. (Anwendung Anmelden)
 ........................................................................
 #M
     Ist fr die Laufwerkskennzeichnung zustndig. Die ersten beiden
     Ziffern geben die Position des Icons an.
     Die dritte Ziffer beschreibt den Icon-Typ (Schon mal einen Mlleimer
     als Laufwerk gehabt ?)
     Der Buchstabe vor der Bezeichnung gibt das Aktuelle Laufwerk an.
     #M 00 00 00 FF A Floppy 1 @ @
.........................................................................
 #P
     Hier ist Bestimmt wie die .TTP Anwendungen aussehen....
     Es gilt im allgemeinen das selbe wie bei "D"
     #P 03 FF   *.TTP@ @
 ........................................................................
 #T
    Jetzt kommt's....
    Das ist der Buchstabe fr unseren Heigeliebten Mlleimer !!
    Die Position und der Aufbau ist gleich einer "M" Zeile...
 ........................................................................
 #W
    Gibt das Aussehen der Fenster den zustand
    sowie die Position der Rollbalken an.
    Die Zeile besteht aus 7 Hex Ziffern (wie die anderen auch)
    $0: Position des waagrechten Scrollbalkens
    $1: Position der verticalen  Scrollbalkens
    $2: Obere linke Ecke des Aktuellen Fensters (Waagrechte Position)
    $3: Obere linke Ecke des Aktuellen Fensters (Verticale Position)
    $4: Breite des Fensters
    $5: Hhe des Fensters
    $6: Warscheinlich Laufwerks-kennung
    Bei Geffnetem Fenster erfolgt die angabe des Pfades,die Zeile wird
    blicher weise mit dem Klammeraffen beendet.
    #W 00 00 20 01 1F 08 0A D:\*.*@
 ........................................................................
 #Z
    Diese Zeile taucht nur beim TOS 1.4 auf ....
    Man knnte mit der Zeile einen Autostart erzeugen,ohne das man einen
    Autoordner benutzt.
    Natrlich Funktioniert das auch mit GEM-Programmen die ja
    bekannterweise nicht aus einem Autoordner gestartet werden.
    Die Erste Ziffer sagt 00 = GEM AUS \ 01 = GEM AN
    Danach kommt die Pfadbeschreibung um die gewnschte Datei auch zu
    finden.
    #Z 01 A:\TEST.PRG@
    Das wrde Bedeuten das "TEST.PRG" nach dem Booten Automatisch
    Gestartet wird !
 ........................................................................

 Zusammengestellt aus den verschiedensten Fachzeitschriften
 1988 MRT




 9. Richtig Angetrieben .................................................




                       ANTRIEB FR DEN DRUCKER
                       -----------------------
 Der im ST-Magazin 3/89 vorgestellte Druckertreiber stellt einen hchst
 einfachen und sicheren Hardwarezusatz dar.
 Zum einen knnen die verwendeten Drucker die sonst in unmittelbarer nhe
 des Computers stehen etwas weiter entfernt Aufgestellt werden und die
 garso empfindliche Druckerschnittstelle wird gegen berlastung und
 Zerstrung durch ltere Drucker geschtzt.
 Bei lteren Druckermodellen sind manchmal zu grosse Abschluwiderstnde
 eingebaut (Pulldown) die dann nach einiger Zeit den Schnittstellen-
 baustein berlasten bzw ein Korrektes arbeiten des Druckers berhaupt
 nicht Zulassen.
 Die Schaltung besteht aus zwei einfachen Open-Collector-Treibern die
 zusammen etwa zwischen 2 und 4 DM kosten drften.
 Leider Funktioniert diese Schaltung nur in eine Richtung,d.h es knnen
 ber den Centronics Port bei angesteckter Schaltung keine Daten mehr
 eingelesen werden.

 Der Vorteil dieser Schaltung liegt klar auf der Hand,sollte tatschlich
 am Drucker oder an der Verbindungsleitung zwischen Computer und Drucker
 irgend ein Defekt auftreten so ist der Computer durch diese Schaltung
 ausreichend Geschtzt.
 Auch ist es mglich den Drucker etwas 'weiter' d.h bis zu 5-8 Meter
 vom Computer weg aufzustellen.

 Im Ernstfall kostet es dann neue Treiber IC's und nicht den teueren,
 langwierigen Aufenthalt in einer Reperaturwerkstatt.
 Falls man die sache nicht selbst beheben kann.

 Man knnte der Einfachheit wegen sogar auf das Herstellen einer Platine
 verzichten und das ganze in Fdeltechnik auf einer kleinen Lochraster-
 platte aufbauen.
 Auf alle Flle mu die Schaltung ausreichend getestet werden bevor Sie
 mitdem Computer verbunden wird,ausserdem sollte man das Ding spter
 in ein Gehuse einbauen,was der Betriebssicherheit ungemein zugute kommt.

 Es gibt im Handel fertige sog. Schnittstellenjumper,das ist ein kleines
 Gehuse an den beidseitig ein 25 poliger D-Sub Stecker angebracht ist.
 Nach dem ffen dieses Gehuses taucht eine kleine Platine auf,auf der
 man dann den Treiber aufbauen kann.
 Allerdings mu der Treiber dann sehr platzsparend Verdrahtet werden.

 Diese Lsung ist warscheinlich die beste,da es Druckertreiber genau in
 dieser Form zu kaufen gibt.
 Allerdings liegt der Preis um ein Vielfaches hher.



 10. Reparieren oder Wegwerfen...........................................




    P A N N E N H I L F E  oder wie mach ich meinen Rechner kapput...
 ----------------------------------------------------------------------
 Sollte sich der Atari ab und zu ohne erkennbaren Grund verabschieden
 mit Bomben oder selbstndigen Reset,so ist es sinnvoll sich zuerst den
 Monitorstecker genau anzusehen.
 Der Monitor legt den "MonoDetect-Pin" auf einen 0V pegel(Masse)
 Ist diese Steckverbindung nicht mehr optimal,reich oft schon ein Sto
 an das Tischbein um den Rechner austeigen zulassen.
 Meistens gengt ein LEICHTES verbiegen der Stifte im Stecker oder ein
 eventuelles Nachlten der Monitorbuchse im Rechner.
 Auch die meist schlechte befestigung der internen Abschirmbleche
 (die sowieso kein Mensch braucht)
 sind oft ein grund fr selbstndige Reset's.
 Man mu sie dann entweder sehr gut befestigen oder ganz entfernen,
 was auch der Luftzirkuation im Rechner keinen Abbruch tut,eher das
 Gegenteil.....
 Bei den lteren Modellen 520/520+ kommt es meit nach langem Dauer-
 betrieb zu einigen Bildstrungen.
 Mann kann diesen Fehler mit Kltespray sehr leicht finden,zuerst wird
 der Shifter mal eingesprht,verbessern sich die Bildfehler ist der
 Unruhestifter gefunden.
 Zur weiteren Abhilfe kann man den 47pF - Kondensator der zwischen Pin 39
 des Shifters und Masse liegt, entfernen und unter umstnden wieder
 zwischen Pin 11 und Masse einlten...
 Dazu sind einige Versuche ntig.
 Danach sollte dann auch bei warmem Rechner ein Einwandfreies Bild zu
 sehen sein....

 Jetzt mach ich es Schneller.....

 Da Atari keine eigenen Laufwerke baut,gibt es in den Rechnern Laufwerke
 der verschiedensten Hersteller
 Meist sind es bei den lteren Modellen Epson Laufwerke.
 Danach gab es Laufwerke von Chinon und Mitsubishi und hnlichen
 krempel,eines haben die Laufwerke alle gemeinsam:
 Die Unterschiedliche Drehzahl des Antriebsmotors.
 Es gibt natrlich noch jede Menge Laufwerke anderer Hersteller die als
 sogenannte Fremdfloppys an den ST Rechnern verwendung finden.
 NEC / TEAC / SONY / BASF usw.
 Die eigentliche Drehzahl eines jeden Laufwerkes sollte sich zwischen
 299 - 300 - 301 Upm bewegen,jede Abweichung dieser Drehzahl ist ein
 Griff in's Klo....
 Das heist es kommt dann meist zu Lesefehlern,oder man kann die Disk's
 von anderen Rechnern nicht lesen...
 Es gibt auf dem PD Sektor bereits seit einiger Zeit Programme mit denen
 die mglichkeit besteht die Drehzahl eines Laufwerkes zu justieren.
 Allerdings mu dann auf der Platine des Floppies, das entsprechende
 Poti gesucht und gefunden werden.
 Auch das Scheibenkleister Buch ist eine groe Hilfe.
 Von jedem Laufwerk hier eine Beschreibung zu geben wrde warscheinlich
 die Box sprengen.
 Anmerkung:
 Dieses "Justierpoti" gibt es nicht in allen Floppy's,bei manchen mu man
 ein Kondensatorchen verndern.
 Ausserdem ist das etwas,wo man nicht unbedingt seine Finger reinstecken
 sollte ! Der Fachmann kann das besser !!

 Ein anderes Problem sind die "Singer",gemeint sind einige Modelle des
 1040 ST,besonders die lteren....
 Da gibt es auf der Hauptplatine einen Schwingkreis (schnes Wort,gell ?)
 Das Teil liegt in der nhe des IC TL 497 .Da gibt es einen Widerstand
 R 17 und die Spule L4 sowie den Kondensator C28 .....
 (das ist der ganze Krachmacher)
 R17 wird einfach durch einen 5 Ohm - Widerstand ersetzt L4 wird auf
 210 uH (Microhenry) gendert und C28 wird auf 330 pF erhht....
 und schon herscht traumhafte stille im Kasten !
 Zu suchen sind auch nach sogenannten Resonazschwingern,das knnen
 Blechteile und sonstwas sein (Netzgert) lose Drhte,die durch das
 Laufwerk im Rechner zum schwingen Angeregt werden.

 Schwach auf der Brust ?

 Manche Netzteile der ST Serie gehen bei der kleinsten Hardware
 erweiterung in die Knie,das ist ausgesprochen schlecht !
 Meist ussert sich das dann mit irgenwelchen Zicken die der Rechner
 vorher nicht gemacht hat.
 Zur Abhilfe knnte man gengen groe Pufferelkos in das Netzteil
 einlten (zustzlich) da die Belastung des Netzteiles im Einschaltmoment
 doch ganz erheblich ist.
 Natrlich steht der verwendung eines Schaltnetzteil nichts im wege,
 vorausgesetzt die Spannungen stimmen.
 Doch Vorsicht mit Basteleien an Netzteilen und anderen Powie's...!!!!
 Auch das einlten von zustlichen Elkos sollten Leute machen die die
 Materie beherschen .....
 Ein verpolter Elko hat die Wirkung und Reichweite eines Kanonenschlages!!
 Die Dimensionierung knnte in der 4700 uF 40V Klasse liegen...
 Auch der Austausch der Gleichrichterbrcke gegen eine strkere bewirkt
 manchmal kleine Wunder.
 Zu beachten whre noch das bei Primrgetakteten Netzteilen die
 Brcke fr 220V bemessen werden mu.

 Fehler ber Fehler...

 Das Allerbeste in den ST's sind die IC Fassungen,hier htten ein paar
 gute Sockel den Preis dieses Rechners wohl kaum in die hhe getrieben.
 Die hufigste Fehlerquelle ist das korridieren der kontakte,dann mu
 der entsprechende Chip vorsichtig aus der Fassung gehebelt werden
 und die (Kontakte) mit Spiritus oder etwas Alkohol gereinigt werden.
 Den Chip am besten im nassen zustand wieder in die Fassung zurck
 stecken,Kontaktspray und Reiniger sind hier weniger gefragt,da ich
 feststellen mute das die Fassungen nach kurzer Zeit wieder vergammelt
 waren.
 Sollte es mal erforderlich sein einen Eingelteten Chip wechseln zu
 mssen sollte man gleich Sockel mit gedrehten und vergoldeten Pins
 Einlten, die gibt es sogar als Chip-Carrier fr die
 Quadratischen Flundern....
 Auch das nachtrgliche Festdrcken oder nachlten einiger Chip's
 hat schon Wunder bewirkt.
 Das Auslten fngt man am bestem mit dem Abzwicken aller Beinchen an,
 da die Atari Platinen an manchen stellen Empfindlich gegen Hitze sind,
 ist der Chip komplett raus saugt man die Beinchen einfach mit einer
 Ltpumpe aus den lchern und die Platine bleibt heil.
 (Im Gegensatz zu manchen Heiluftltern) Argghhhh.....
 Natrlich ist der Chip dann im Eimer,aber das ist er meist sowieso....

 Lauter Miefquirl ....?

 Bei den meisten Festplatten ist der Lfter genauso laut wie Mama's
 Klopfsauger....
 Die sicherste Lsung diesen Nervtter leise zu bekommen ist,sich im
 Elektronikladen an der Ecke fr 0,90 einen Festspannungsregler der
 Gattung 78xx zu besorgen,zur verwendung kmmen welche mit der
 Ausgangspannung von 8 oder 9 V.
 Dieser Regler wird in die 12V Zuleitung des Lfters geschaltet,so das
 der Krachmacher nur noch mit 8 oder 9V luft,das hat einen kleineren
 Luftstrom,folglich auch ein kleineres Arbeitsgerusch zur folge.
 Den Regler am besten so montieren das er ebenfalls im Luftstrom
 gekhlt wird....
 Und fr die Wrme der Platte reicht das allemal noch.
 Natrlich kann man die Lauten Atari Lfter mal gegen einen PAPST-
 Lfter austauschen,auch das hilft meist...

 Black Point's.....??

 Sie haben schwarze Punkte auf dem Bildschirm ? Das deutet auf Ram
 defekte....
 Oder die MMU spinnt,das sind Fehler die schwer zu lokalisieren sind.
 Meist ist kein Bildaufbau mehr da,oder die obere hlfte Speicher
 wird einfach abgeschaltet so das der ST nur noch mit 512 K luft.
 Da hift meist nur das Testkit,da werden die Testdaten dann Seriell auf
 einen Zweiten Reichner bertragen und dargestellt...
 Meist auch mit der Adresse des defekten Chip's .............
 (wenn nichts dazwischen kommt)
 Gut wenn es Testkit's gibt.....!

 No Floppy's..........??

 Sagte der Rechner,nachdem man verzeifelt alle mglichen Ursachen fr
 das nicht funktionieren der Diskettenlaufwerke gesucht hatte...
 Das ist eine Reperatur die im Fachbetrieb so ca. 300 DM kostet,im prinzip
 aber einfach ist.
 Die erste Mglichkeit: Die Floppys werden noch selektiert und laufen an,
 rattern aber irgendwann an den Mechanischen anschlag.
 Das knnte bedeuten das der Floppycontroller und der Soundchip noch
 in Ordnung sind.
 Das Desktop erscheint sofort und ohne Icons...
 Rechner einschalten (ohne Diskette) und warten bis die Icons erscheinen,
 dann Testen ob die Laufwerke noch formatieren.
 Wenn das Formatieren nicht klappt so ist mit Sicherheit ein neuer
 DMA-Chip fllig,mit 100% Sicherheit wenn auch die Harddisk stumm bleibt.

 Auch ist es mglich das sich der Rechner nach dem Einschalten,sich so
 mit 2-30 Bomben meldet
 Die zweite Mglichkeit:
 Der Heigeliebte WD 1772 muss nicht unbedingt defekt sein........
 er hat einen nachgeschalteten Treiber der Serie 74LS06....
 Write Data / Step / Direction / Motor On / Write Gate /
 das sind so die wichtigen Signale die ber diesen Treiberbaustein
 gejagt werden.
 Ist der Treiber nun defekt fehlen diese Signale ganz oder teilweise,
 machen die Diskettenlaufwerke nur unsinn.
 Mit einem Preis von DM 1 ist das einer der Billigsten Chip's die
 durch eine Fehlbeschaltung von aussen Zerstrt werden kann.
 Man kann mit einem einfachem Logiktester dessen Funktion berprfen,
 besser und sicherer ist allerdings ein Ozilloskop....
 Durch schne Kurzschlsse am Floppyport sind meist der Treiber UND der
 WD 1772 fllig.
 Sollte sich heraustellen das die Laufwerke nicht richtig selektiert
 werden ist eine berprfung des Soundchips YM 2149 unumgnglich.
 Die Signale Drive 1 Select / Drive 0 Select / Side 0 Select  werden
 direkt und ohne Treiber vom Soundchip verwaltet.
 Die Pin's  Read Data / Index / Write Protect / Track 00 / liegen ohne
 Treiber wiederum direkt am WD 1772.......
 Man mu dann schon mal genau messen,was wann passiert.
 Meist ist es aber der DMA oder der WD und/oder dessen Treiber.
 Die schnellste Methode ist einfach erst mal den Treiber auslten,
 einen Sockel drunter und mit einem Frischen Chip bestcken....
 Wer oft die Floppystecker wechselt (Ein oder Austeckt) kann zudem noch
 mit kalten Ltstellen an ebensolcher rechnen....
 (Fernost Reisware Klebung)

 Druck auf allen Schluchen......

 Der Drucker macht keinerlei Anstalten zu Drucken ....?
 Ist bestimmt ein Japanischer........WEGWERFEN !
 Die komplette Centronics-Schnittstelle wird vom Soundchip YM 2149
 betrieben,sodas eine berlastung an dieser durch alte Drucker direkt
 zur Zerstrung fhren kann.
 Die meisten lteren Drucker belasten diese Schnittstelle durch ihre
 Internen Pullup Widerstnde so,das ein erhhter Strom fliet der dann
 den Port B des Soundchip's zerbrseln lsst.
 Abhilfe kann man durch eine extern Aufzubauende Treiberstufe schaffen,
 die alle Signale der Centronics-Schnittstelle entsprechend verstrkt,
 oder die Internen Pullup's des Druckers auslten und durch entsprechend
 grere Ersetzt.
 Normal whre ein Wert so um die 3,3 KOhm.....alles was kleiner ist
 knnte schdlich sein.
 Da der Soundchip meist nicht gesockelt ist,fallen auch hier einige
 Ltarbeiten an.
 Die,genau wie an allen andern Ltstellen besonders sorgfltig ausgefhrt
 werden mssen.
 Am besten sofort einen Sockel mit gedrehten Pin's her und eingeltet,
 dann geht es beim nchsten mal einfacher.....

 Verschiedene kleinere Hardwaredefekte der ST Serie
 ..................................................

 Sollte sich mal ein Fehler einschleichen:
 ------------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Verschiedene schwarze Pnktchen auf dem Bildschirm
   Ursache    : Eventuell Ramfehler
   Beseitigung: Mit dem Atari Testkit (ab V3.3) wird warscheinlich ein
                Ramfehler U19  Bit Nr.5 in der Bank 0 angezeigt.......
                (Die Profis schreiben ein Basicprogramm mit dem sich die
                einzelnen Bit's austesten lassen.)
   Abhilfe    : U19 defekt,Baustein austauschen
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Bild luft durch und die Floppylaufwerke werden nicht mehr
                angesprochen,fehler tritt meist bei System 260/520 auf.
   Ursache    : Zu 90% Baustein U35 defekt..
   Beseitigung: Komplett austauschen
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Bildschirm ist komplett mit der Farbe rot,grn oder blau
                gefllt.
   Beseitigung: J9 Anschlubuchse berprfen und eventuell kontakte
                nachlten. (Nicht 1040 u. Mega)
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Weie Punkte auf dem Bildschirm (Mono/Color) beim Mega ST
   Ursache    : Warscheinlich thermische fehler an den Bustreibern
                74LS244 oder/und 74LS373 .......
                Rambausteine nicht richtig in den Sockeln
   Abhilfe    : Treiberbausteine mit Kltespray untersuchen
   Beseitigung: Bausteine auswechseln / Ram's in die Sockel drcken
  -----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Nach dem Einschalten des Computers sind auf dem Monitor
                rcklaufstreifen zu sehen     (SM124)
   Ursache    : meist ist der Widerstand R727 zu hochohmig...
   Beseitigung: R727 gegen einen Widerstand von 560Kohm austauschen.
                Kleine nderung der Grundhelligkeit an Poti VR702
                (Sub-Right)
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Das Bild auf dem SM 124 ist nur noch halb so hoch wie
                normal,wirkt aber wesentlich breiter..
   Ursache    : +12V Stromversorgung eventuell defekt
   Beseitigung: IC 901 und Q 901 berprfen und gegebenenfalls austauschen.
                +12V berprfen Toleranz +/- 15%
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Helligkeit lt sich nicht mehr aufregeln (SM124)
   Beseitigung: Transistor Q303 im Videoteil berprfen / austauschen
                An den Spannungsteilern sollten zu messen sein
                R310 = 8V   R302 = 3.6V
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Nach einiger Zeit bringt der Computer kein richtiges Bild
                mehr auf den Bildschirm   ...(Monitor in Ordnung!)
   Ursache    : Treiber in der V-Sync. leitung berprfen (74LS04) und
                Shifter testen...
   Beseitigung: Die Bausteine mit Kltespray berprfen
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Nach Anschlu einer Harddisk oder eines Laserdruckers
                strtzt das System ab und/oder lsst sich nicht booten.
   Ursache    : Das Reset-Signal wird im ST mit hilfe eines NE 556 bzw.
                TL 7705 erzeugt und ber treiber an die Bausteine und die
                externen Anschlsse geleitet. (HD-Port)
   Beseitigung: Einbau eines kleinen Filter in Pin 12 des HD-Port...
                Es knnen Strspitzen ber die Kabel zurck in den Rechner
                gelangen,dadurch erhlt der Computer undefinierte Reset's
                die zu den Strungen fhren. Tritt hufig bei zu langen
                DMA-Kabeln auf.
                (Bei SH 205 eventuell ausfall des Reset-eingangs (47LS123))
   ----------------------------------------------------------------------
 - Symtom     : Bildschirm bleibt immer Dunkel
   Ursache    : meist Treiberbaustein 74LS04 defekt... (7404 bei Mega St)
                und Midi-Benutzern.
   Beseitigung: Mal an den reset und halt eingngen des Prozessors messen...
                Normal sind hier 0 oder 5V. Liegen die Spannungen zwischen
                diesen werten so ist der Treiber 100% defekt...
                Dieser Treiberbaustein bedient auch die Midi-out Leitung.



 Don't Panic

              to be continue .....


 Originalfassung von Robert Schaffner.

 Vernderte Texte die sich im Umlauf befinden entsprechen teilweise
 nicht mehr meiner Orginalfassung und sollten besser gelscht werden.

 Insbesondere z.B: REPS.LZH
                 : REPA.LZH
                 : REPA_ST.LZH

 Robert Schaffner @ OF2 (MausNet)
