                      RGB/FBAS - WANDLER FR ATARI ST
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 Nach dem sich manche einen ST Computer zugelegt haben
 sollte man sich eventuell Gedanken ber Farbige Bilder machen.
 Da die ST's meist mit einem Monochrome Monitor gekauft werden ist es nicht
 besonders einfach Farbprogramme laufen zu lassen.
 Die sogenannten Farbemulatoren die sich so im umlauf befinden sind auch
 nicht das gelbe vom Ei,sie bringen eher nach als vorteile mit sich.
 Vorteile bietet der 520STM mit seinem eingebautem HF-Modulator........
 doch leider hat er auch nur den halben Speicher...
 Besitzer eines TV mit EURO-SCART haben es da besonders einfach,man muss
 sich blo das dazu passende Kabel kaufen und schon geht's rund.
 Nun gibt es die Mglichkeit einen HF-Modulator zu kaufen.......
 leider sind diese "Zustze" leider nicht gerade billig und oft lsst auch
 die Bildqualitt zu wnschen brig !
 Manche bringen es gerade mal so auf C64er Qualitt.....
 Das es Natrlich auch anders geht ist keine Frage....
 Leser der C'T werden die Schaltung kennen oder schon gebaut haben.
 In der C'T SPECIAL 3/88 ist der Wandler nochmals genaustens Beschrieben
 mit Layout und Schaltplan,die fertige Platine gibt es im Platinenversand
 der C'T und kostet 22 DM.Die anderen Bauteile kommen so in etwa auf
 20 DM ...
 Kernstck der Schaltung ist der MC 1377 von Motorola..ca. 7 DM
 Er beinhaltet einen Kompletten RGB/Fbas-Wandler der extern nur mit wenigen
 passiven Bauelementen beschaltet wird.
 Es wird somit mglich OHNE Eingriff in den Rechner Farbbilder auf einem
 TV darzustellen (ber Zustzlichen HF-Modulator) d.h die Schaltung liefert
 ein komplettes Farb-Video Signal welches zum Ansteuern von Videorecordern
 oder eines Monitor/TV's mit sogenantem Fbas Eingang gengt.(Video Chinch)
 Spezialisten kommen natrlich auf die Idee mit dem jetzt vorhanden Fbas-
 Signal einen HF-Modulator,der aus einem Sinclair Spectrum oder aus lteren
 Commodore Computern ausgebaut wird,anzusteuern (Was auch ganz gut klappt!!!)
 Ich habe die Schaltung nachgebaut und betreibe Sie seit langem mit
 verschiedenen Rechnern ....(260/520+)
 Die Platine sollte in ein Gehuse eingebaut werden,belftet der MC1377 wird
 etwas warm !
 Das trgt der Betriebssicherheit ungemein zu gute, ausserdem fingert da
 nicht jeder daran herum. (Da Flimmert's sonst so)
 Benutzt man nur das PAL/Fbas-Signal ist die Bildqualitt relativ gut
 RGB Monitorbenutzer werden an der Bildqualitt zwar zu meckern haben,
 aber deshalb haben sie ja einen EXTRAmonitor.
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 Wie Funktioniert es:
 Um aus einem RGB-Signal ein Fbas-Signal zu generieren werden die Signale
 RGB in einer Matrix gemischt,dabei entsteht ein Signal das die Helligkeits-
 werte des Bildes beschreibt.Dazu wird ein Farbtrger von 4,433168 MHz
 Moduliert um die komplette Information bertragen zu knnen.
 Dabei ist dann fr jede Farbe eine bestimmte Phasenlage zustndig,die mit
 jeder bertragenen Zeile um 180 Grad gedreht wird.Als Erkennung fr den
 Empfnger da eine Information vorliegt mu noch das Burst-Signal mit
 bertragen werden,zusammen mit den V und H-SYNC. Signalen ergibt sich dann
 das Komplette Bildsignal.
 Der Abgleich der Fertig aufgebauten Schaltung ist nicht besonders
 Schwierig aber auch nichts fr laien....
 Wenn alles noch mal kontrolliert ist,probiert man das ganze am besten
 einfach aus.
 Dazu sollten alle Potis erstmal in Mittelstellung gebracht werden und dann
 mit Gefhl LANGSAM verdreht werden bis erst mal "Irgendwas" auf dem
 Bildschirm zu sehen ist.
 Sollte das Bild nur zur hlfte sichtbar sein oder etwas verzerrt
 muss ein 50/60Hz Umschaltprogramm mitgebootet werden.
 Ich habe diese Schaltung als besonders "Nachbaufreundlich" empfunden
 da Sie auch auf Anhieb einwandfrei Funktioniert hat,somit sollte es mglich
 sein das es auch Leute nachbauen knnen die etwas weniger mit Elektronik
 zu tun haben.
 Es ist ausserdem auch die anscheinend billigste lsung, der Kostenaufwand
 fr alle Teile einschlielich Platine hlt sich stark in grenzen.
 Die Schaltung komplett hier in der Box zu erlutern wrde den Umfang
 des File's Sprengen (Die C'T kann's ausserdem besser.)
 Es sollte lediglich auf eine "Lowcost" mglichkeit hingewiesen werden.

 R.Schaffner (c) 1989
 Quelle: c't

 
 Originalfassung von Robert Schaffner.
 
 Vernderte Texte die sich im Umlauf befinden entsprechen teilweise 
 nicht mehr meiner Orginalfassung und sollten besser gelscht werden.
 
 Insbesondere z.B: REPS.LZH
                 : REPA.LZH
                
                 
 Robert Schaffner @ OF2 (MausNet)